Werner-Aßmann-Halle
Highlights
- Die Werner-Aßmann-Halle ist die Heimstätte des ThSV Eisenach in der Handball-Bundesliga.
- Eröffnet 1984 unter dem Namen Sporthalle Katzenaue, erhielt sie 1989 ihren heutigen Namen nach Werner Aßmann.
- Dank Umbauten 1997 und 2023 sowie ihrer Akustik gilt sie als eine der lautesten Hallen der Bundesliga.
Tipps
- Eintrittskarten für Volleyball- oder Handballspiele rechtzeitig buchen, da die Halle bei Heimspielen schnell ausverkauft ist.
- Bei Besuchen in der Aßmann-Halle auf eine gute Akustik achten – die Stimmung kann laut und intensiv werden.
- Die nahegelegene Suhl-Erfurt-Linie bietet eine gute Anbindung mit dem Bus oder Zug zum Sportgelände.
Eigenschaften
Über Werner-Aßmann-Halle
Die Werner-Aßmann-Halle befindet sich in der Stadt Eisenach im Wartburgkreis, Thüringen. Sie ist eine zentrale Sportanlage der Region und dient vor allem als Heimspielstätte für den Handball-Bundesligisten ThSV Eisenach. Benannt ist die Halle nach dem deutschen Handballspieler Werner Aßmann, der eng mit der Sportstadt Eisenach verbunden ist. Die Anlage liegt im Nordwesten des Stadtzentrums im Gelände der Katzenaue, nahe dem Fuße der Michelskuppe und in unmittelbarer Nähe zur Hörsel. Direkt angrenzend befindet sich das Wartburg-Stadion.
Die Sporthalle wurde ursprünglich am 25. April unter dem Namen „Sporthalle Katzenaue“ eröffnet. Bei der Eröffnung wurde symbolisch der Hallenschlüssel an Rainer Osmann, damaligen Mannschaftskapitän der Handballer, übergeben. Nach der Wende erhielt die Halle ihren heutigen Namen zu Ehren von Werner Aßmann. Mehrere Umbauten prägten die Weiterentwicklung der Halle: 1997 erfolgte eine grundlegende Modernisierung zur Anpassung an die Anforderungen der Handball-Bundesliga, wobei insbesondere die Südfassade erneuert wurde. Weitere Umbaumaßnahmen im Jahr 2023 brachten unter anderem eine zusätzliche Tribüne. Die Halle ist durch ihre besondere Akustik bekannt, die zusammen mit dem engagierten Publikum eine intensive Atmosphäre schafft. Diese Eigenschaft führte dazu, dass die Halle als eine der lautesten Spielstätten der Bundesliga gilt und den Spitznamen „Aßmann-Hölle“ erhielt.
Die Werner-Aßmann-Halle wird hauptsächlich für Handball genutzt, doch auch andere Sportarten finden dort statt. Im Januar 2026 wurde erstmals ein Volleyball-Bundesligaspiel der Frauen in der Halle ausgetragen, als der VfB 91 Suhl sein Heimspiel gegen Schwarz-Weiss Erfurt vor rund 1.900 Zuschauern bestritt. Obwohl die Stimmung bei diesem Gastspiel nicht vollends aufkam, zeigt dies das Potenzial der Halle als vielseitige Sportstätte. Einige Besucher bemängeln jedoch die niedrige Deckenhöhe sowie die teilweise als überzogen empfundene Ticketpreise im Gästeblock.
Mit einem Google-Rating von 4,30 von 5 Sternen bei zehn Bewertungen zählt die Halle zu den gut bewerteten Sportstätten der Region. Gäste loben die Atmosphäre bei vollen Tribünen, kritisieren jedoch gelegentlich die Preise und die akustischen Gegebenheiten bei nicht ausverkauften Spielen. Zukünftig sollen die Heimspiele des ThSV Eisenach in der neu errichteten Industriehalle O1 stattfinden, deren Bau für Anfang 2026 geplant ist. Bis dahin bleibt die Werner-Aßmann-Halle weiterhin Schauplatz bedeutender sportlicher Veranstaltungen im Herzen Thüringens.