Kasse Grünwalder Stadion
Highlights
- Das Grünwalder Stadion ist das älteste Münchner Stadion und wurde 1911 erbaut.
- Es wurde mehrfach umgebaut und erhielt 1925 eine überdachte Sitztribüne sowie eine Stehhalle mit 25.000 Plätzen.
- Nach Kriegsschäden und Sanierungen dient es heute als Sportstätte im Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching.
Tipps
- Das Sechzgerstadion mitten in München bietet eine authentische Atmosphäre mit echter Kurvenkulisse und nostalgischem Flair.
- Gleich nebenan befinden sich mehrere Biergärten und Wirtshäuser – ideal für ein Vor- oder Nachspiel.
- Anfahrt mit der U-Bahn bis Untergiesing, dann kurzer Fußweg zum Stadion.
Eigenschaften
Über Kasse Grünwalder Stadion
Das Grünwalder Stadion befindet sich im Münchner Stadtteil Untergiesing-Harlaching und zählt zu den traditionsreichsten Sportstätten Bayerns. Als Heimstätte des TSV 1860 München hat es eine über hundertjährige Geschichte und präsentiert sich als eine der ältesten erhaltene Sportarenen der Region. Die unmittelbare Lage an der Grünwalder Straße prägt das Stadion als markanten Teil des Stadtgefüges, dessen Erscheinungsbild durch mehrere Umbauten und Erweiterungen im Laufe der Jahrzehnte geprägt wurde. Die Bauhistorie reicht zurück bis ins Jahr 1911, wobei das Stadion mehrfach umgebaut, zerstört und wiederaufgebaut wurde, was seine heutige Form maßgeblich beeinflusst.
Die Atmosphäre des Stadions wird von vielen Besucher:innen als besonders authentisch und emotional beschrieben. Insbesondere die Westkurve genießt einen hohen Wiedererkennungswert und steht für leidenschaftlichen Fußball in reiner Form. Viele Stimmen betonen den Charme und die Nostalgie, die das Stadion ausstrahlt – eine Mischung aus historischem Erbe und lebendiger Gegenwart. Die Tribünen und Stehplätze bieten Platz für über zehntausend Zuschauer:innen, wobei die Kapazität im Zuge moderner Sicherheitsanforderungen angepasst wurde. Besondere Aufmerksamkeit erfährt die Haupttribüne, die in den Jahren der Modernisierung umfassend saniert wurde.
Das Stadion gilt nicht nur als Sportstätte, sondern auch als kultureller Anziehungspunkt mit hoher Identifikation innerhalb der Münchner Fußballlandschaft. Die enge Verzahnung mit dem Stadtteil spiegelt sich in der Bezeichnung „Sechzger“ wider, die unter Fans für eine besondere Verbundenheit steht. Die unmittelbare Umgebung, mit zahlreichen gastronomischen Einrichtungen in der Nähe, die vor und nach Spielen gerne genutzt werden. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gut, während die Anreise mit dem Auto aufgrund fehlender Parkplätze vor Ort nicht empfohlen wird.
Die Erreichbarkeit erfolgt über verschiedene Verkehrsmittel des Münchner Verkehrsverbunds, wobei bei Heimspielen die Tages- und Dauerkarten als Fahrausweis gelten. Die Lage direkt am Mittleren Ring sorgt für eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Besondere Veranstaltungen oder Spiele werden durch Fanbusse oder Shuttleangebote unterstützt, während Einzelverkehr auf nahegelegene Park-and-Ride-Plätze außerhalb des Stadtteils verwiesen wird. Das Stadion selbst wird zudem für verschiedene sportliche und kulturelle Zwecke vermietet, wie auf der offiziellen Webseite des Fördervereins dokumentiert.