Katholische Gemeinde St. Georg Bad Pyrmont
Highlights
- Die neugotische St.-Georg-Kirche in Bad Pyrmont wurde 1905–1906 erbaut und 1962/63 erweitert.
- Die Figur des Heiligen Georgs stammt aus dem ehemaligen Georgs-Krankenhaus und steht heute in der Kirche.
- Der Kreuzweg der Kirche stammt von dem Münchener Bildhauer Franz Graf (1930) und ist aus Holz geschnitzt.
Tipps
- Die neugotische Hallenkirche St. Georg bietet mit ihrem dreischiffigen Aufbau und der Erweiterung aus den 1960er-Jahren eine architektonisch beeindruckende Raumgestaltung.
- Der Kreuzweg aus Holzschnitzereien von Franz Graf aus dem Jahr 1930 zeigt handwerkliche Kunst und dient als meditativer Weg durch die Kirche.
- Die Figur des Heiligen Georgs, ursprünglich im Eingang des ehemaligen Georgs-Krankenhauses aufgestellt, befindet sich heute als zentrales Kunstwerk in der Kirche.
Eigenschaften
Katholische Kirche St. Georg Bad Pyrmont – Sakrale Kultur
Die Katholische Gemeinde St. Georg Bad Pyrmont ist ein prägendes sakrales Bauwerk im Herzen der Kurstadt und ein bedeutender Ort des katholischen Glaubenslebens in der Region. Die dreischiffige, neugotische Hallenkirche wurde nach Plänen des Paderborner Diözesanbaumeisters Arnold Güldenpfennig im frühen 20. Jahrhundert erbaut und 1906 konsekriert. Ihr markanter Backsteinbau mit spitzen Bögen und filigranen Verzierungen spiegelt den typischen Stil der neugotischen Sakralarchitektur wider und verleiht dem Ort eine zeitlose Atmosphäre. Besonders sehenswert ist die Figur des Heiligen Georgs, die einst im Eingang des ehemaligen Georgs-Krankenhauses stand und heute im Inneren der Kirche ihren Platz gefunden hat. Sie steht als Symbol für den Schutzpatron der Gemeinde und verweist auf die historische Verbindung des Ortes zur Heilung und Fürsorge.
Das Innere der Kirche besticht durch eine harmonische Raumgestaltung, die durch den Holzschnitz-Kreuzweg aus dem Jahr 1930 des Münchener Künstlers Franz Graf bereichert wird. Die Stationen des Leidenswegs Christi sind handwerklich hochwertig ausgeführt und laden zur meditativen Auseinandersetzung ein. Die Erweiterung der Kirche in den 1960er-Jahren unterstrich ihre Bedeutung als zentraler Versammlungsort für die katholische Gemeinschaft in Bad Pyrmont, die sich seit Jahrhunderten in der Region niedergelassen hat. Der Name „Pyrmont“ selbst geht auf eine frühe Burg zurück, die der Erzbischof von Köln als „Petri Mons“ bezeichnete – ein Hinweis auf die lange Geschichte des Ortes, die bis in vorchristliche Zeiten zurückreicht.
Die Gemeinde St. Georg ist nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein lebendiger Teil des sozialen Gefüges in Bad Pyrmont. Seit Jahrzehnten wird sie von engagierten Mitarbeitenden wie der Gemeindereferentin und der Diakonin geleitet, die mit Hingabe die Seelsorge und die Verbindung zur Bevölkerung gestalten. Die Diakonin betont dabei die Bedeutung von Veränderung und Offenheit für Gottes Führung, während die Gemeindereferentin mit langjähriger Erfahrung die Brücken zwischen Tradition und modernem Gemeindeleben schlägt. Die Kirche dient somit als Ort der Begegnung, des Gebets und der Gemeinschaft – eingebettet in die malerische Landschaft der Lippe-Region und die historische Kurtradition Bad Pyrmonts.
Mit einem Google-Rating von 4,2 Sternen aus über 20 Bewertungen spiegelt die Kirche die Wertschätzung der Besucher wider, die hier nicht nur architektonische Schönheit, sondern auch eine herzliche Atmosphäre und spirituelle Tiefe erleben. Die Gemeinde St. Georg ist damit ein zentraler Anlaufpunkt für Gläubige und Interessierte, die sich für die kulturelle und religiöse Geschichte der Region interessieren. Ob als Ort der Stille, der Feiern oder der Begegnung – die Kirche steht für die lebendige Tradition des katholischen Glaubens in Bad Pyrmont und lädt dazu ein, die Verbindung von Geschichte, Kunst und Spiritualität zu erleben.