Museum

Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Jorge-Semprún-Platz 2, 99423 Weimar

Highlights

  • Rollstuhlgerechter Zugang und barrierefreies WC ermöglichen inklusive Besuche der Dauerausstellung.
  • Kostenlose Multimediaguides (inkl. DGS-App) und geführte Stadtrundgänge ergänzen die historische Aufarbeitung.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Museum und alle Ausstellungsbereiche.
  • Die kostenlose Multimediaguide-App bietet zusätzliche Informationen und vertiefende Einblicke in die Dauerausstellung.
  • Moderierte Rundgänge durch die Dauerausstellung werden regelmäßig für Individualbesucher angeboten und erleichtern die Auseinandersetzung mit den Ausstellungsinhalten.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Zwangsarbeit Weimar: Museum Nationalsozialismus

Das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Weimar ist ein zentraler Ort der historisch-politischen Bildung und widmet sich der Aufarbeitung eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Als dritter Standort der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora trägt das Museum die Erinnerungskultur direkt in die Stadt, wo die Spuren der NS-Zwangsarbeit bis heute nachwirken. Durch eine sorgfältig konzipierte Dauerausstellung werden die komplexen Strukturen und das Ausmaß der Zwangsarbeit während der NS-Zeit veranschaulicht – von den Mechanismen der Ausbeutung bis hin zu den individuellen Schicksalen der Betroffenen.

Die Ausstellung verbindet ausgewählte Fallgeschichten, originale Dokumente und Objekte mit multimedialen Elementen, um den Besuchenden einen differenzierten Zugang zum Thema zu ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Darstellung der Zwangsarbeit als rassistisches und gesellschaftliches Verbrechen, das tief in die Weimarer Gesellschaft eingriff. Ergänzend dazu bieten geführte Rundgänge durch die Dauerausstellung sowie thematische Stadtrundgänge Einblicke in die historischen Orte der Zwangsarbeit in und um Weimar, etwa in der Nähe von Industrieanlagen oder Lagerstätten.

Für Individualbesucher:innen steht ein kostenloser Multimediaguide zur Verfügung, der die Ausstellung interaktiv erlebbar macht – auch in Deutscher Gebärdensprache. Das Museum legt Wert auf barrierefreien Zugang und bietet einen rollstuhlgerechten Eingang sowie ein rollstuhlgerechtes WC. Neben der Dauerausstellung richtet sich das Angebot auch an Schulklassen mit Workshops, Mehrtagesseminaren und Bildungsprogrammen, die das Thema vertiefen und den historischen Kontext mit Exkursionen an andere Orte verbinden.

Als Ort des Gedenkens und der Auseinandersetzung fördert das Museum einen bewussten Umgang mit der Vergangenheit und regt zur Reflexion über die Verantwortung heutiger Gesellschaften an. Durch die Verbindung von lokaler Geschichte und überregionaler Bedeutung wird Weimar zu einem wichtigen Stationenpunkt für alle, die sich mit den Folgen des Nationalsozialismus und den Spuren der Zwangsarbeit befassen möchten.

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