Stadtpark

Walder Stadtpark

42651 Solingen

Highlights

  • Der Walder Stadtpark in Solingen entstand auf dem Gelände eines evangelischen Friedhofs aus dem 19. Jahrhundert.
  • Der rund 3 Hektar große Park liegt zentral in Solingen-Wald und verfügt über Wege, Rasenflächen, einen Spielplatz und eine Konzertmuschel.
  • Ein Mahnmal von Bildhauer Max Kratz erinnert im Park an die Opfer von Kriegen.

Tipps

  • Der Walder Stadtpark eignet sich gut für Spaziergänge auf baumbestandenen Wegen und bietet gepflegte Rasenflächen sowie Blumenbeete.
  • Familien finden am Spielplatz im Südosten des Parks ausreichend Platz, zusätzlich gibt es eine Tischtennisplatze mit neuer Jugendbank.
  • Die Konzertmuschel im westlichen Bereich lädt zu Aufenthalten im Freien ein, auch für Veranstaltungen oder Picknicks geeignet.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Walder Stadtpark

Der Walder Stadtpark liegt im Osten des Solinger Stadtteils Wald und erstreckt sich über ein rund drei Hektar großes Gelände. Die Parkanlage verbindet Elemente der Natur mit stadtplanerischen Funktionen und bildet heute einen wichtigen Erholungsort in der Nähe des Rathauses Wald. Das Gelände ist über mehrere Zugänge erreichbar und wird durch baumbestandene Wege erschlossen, die sich durch Rasenflächen und strukturierte Grünflächen ziehen. Im Südosten des Parks befindet sich ein Spielplatz, der mit modernen Einrichtungen wie einer Jugendbank und Tischtennisplatten ausgestattet ist. Im Westen des Geländes steht eine Konzertmuschel, die gelegentlich für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.

Historisch geht der Walder Stadtpark auf einen evangelischen Friedhof zurück, der im 19. Jahrhundert an dieser Stelle angelegt wurde. Nach der Schließung des ursprünglichen Friedhofs am Kirchhof wurde 1815 ein neuer Friedhof errichtet, der im Laufe der Jahrzehnte erweitert wurde. Im Zuge der Urbanisierung um 1871 wurde der Friedhof allmählich von Wohngebäuden umschlossen. Noch bis 1943 fanden hier Beisetzungen statt, bevor der Friedhof nach dem Zweiten Weltkrieg in einen öffentlichen Park umgewandelt wurde. Heute sind einige Grabsteine noch sichtbar, größtenteils sind die Flächen jedoch in Rasen übergegangen.

Ein besonderes Element des Parks ist das 1984 von Max Kratz geschaffene Mahnmal, das an die Opfer von Kriegen erinnert. Es steht zentral auf einer Wiese entlang des Hauptweges und ist seit 1985 als Baudenkmal in Solingen gelistet. Die gepflegten Wege, die vielen Bäume sowie die Blumenbeete tragen zur ruhigen und dennoch lebendigen Atmosphäre des Parks bei. Veranstaltungen wie das Fest „Leben braucht Vielfalt“ unterstreichen die Bedeutung des Ortes für die lokale Gemeinschaft. Gäste schätzen den Park für seine natürliche Ausstattung, die Familienfreundlichkeit sowie die gute Erreichbarkeit innerhalb des Stadtteils.

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