Galerie

Futur3. Wochen für Kunst und Diskurs

Schloßstraße 18, 24103 Kiel

Highlights

  • Seit 2017 verbindet Futur3 als Kieler Netzwerk Kunst, Diskurs und revolutionäre Ungeduld – seit 2025 mit neuem Fokus auf kulturelle Vernetzung.
  • Die Ausstellung »Die Kraft schwacher Bande« fördert partizipative Spaziergänge und zeigt Werke aus Niedersachsen/Berlin, darunter Sammlungsstücke des Museums Braunschweig.
  • Mik Nim präsentiert Videoarbeiten aus Kiel, eröffnet mit studio hoop eine Makgeolli-Bar und verbindet Ausstellungskonzeption mit akademischer Lehre.

Tipps

  • Die Ausstellung ‚Die Kraft schwacher Bande‘ lädt durch interaktive Formate zum Mitdenken ein und ermöglicht so eine aktive Auseinandersetzung mit den gezeigten Werken.
  • Die Kooperation mit lokalen Akteur*innen wie studio hoop erweitert das Programm um spezifische kulturelle Angebote, etwa durch temporäre Bars oder experimentelle Räume.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunst & Diskurs in Kiel: Futur3 Wochen

Die Futur3. Wochen für Kunst und Diskurs in Kiel sind seit ihrer Gründung ein lebendiger und vielschichtiger Ort für künstlerischen Austausch und experimentelle Praxis. Als fester Bestandteil der Kieler Kunstszene verbindet das Netzwerk für revolutionäre Ungeduld seit 2017 innovative Ausstellungen mit diskursiven Formaten. Die Neukonzeption im Jahr 2025 hat das Programm noch stärker auf die Verbindung von Kunst, Sound und gesellschaftlichem Dialog ausgerichtet – immer mit dem Fokus auf oft unsichtbare, aber prägende Netzwerke, die kulturelles Schaffen tragen.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle künstlerische Positionen, die sich mit neuen Perspektiven auseinandersetzen. Besonders hervorgehoben wird die Arbeit von Mik Nim, deren Videoinstallationen während ihres Aufenthalts in Kiel entstanden sind. Die Künstlerin, die an der Muthesius Kunsthochschule Kiel und der Hochschule Düsseldorf studierte, verbindet in ihrer Praxis freie Musik- und Soundproduktionen mit akademischer Lehre und Ausstellungskonzeption. Ihre Werke sind bereits in Projekten in Niedersachsen und Berlin gezeigt worden und zählen zur Sammlung des Museums für Photographie Braunschweig.

Ein besonderes Highlight der aktuellen Ausgabe ist die Gruppenausstellung „Die Kraft schwacher Bande“, die nicht nur als Präsentation, sondern als interaktiver Dialograum konzipiert ist. Bei den begleitenden dialogischen Spaziergängen werden Besucher:innen eingeladen, die Ausstellungen aktiv zu erkunden – als Mitdenkende statt als passive Betrachter:innen. Diese partizipative Herangehensweise unterstreicht das Anliegen von Futur3, Kunst als Raum für gemeinsame Reflexion und kreative Impulse zu begreifen.

Parallel dazu eröffnet Mik Nim in Kooperation mit studio hoop für die Dauer der Veranstaltung eine Makgeolli-Bar, die den kulturellen Austausch mit einer ungewöhnlichen Atmosphäre verbindet. Das Netzwerk selbst fungiert als strukturelle Plattform für Künstler:innen, Kulturschaffende und Initiativen, die interdisziplinäre Projekte umsetzen möchten. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen und die Verbindung von Kunst, Sound und Alltagskultur schafft Futur3 so einen einzigartigen Raum für Inspiration und Vernetzung.

Futur3. Wochen für Kunst und Diskurs beweist damit, dass Kultur nicht nur in Galerien stattfindet, sondern im Dialog – zwischen Menschen, Ideen und ungewöhnlichen Orten. Ob durch experimentelle Ausstellungen, partizipative Formate oder temporäre Räume wie die Makgeolli-Bar: Hier wird Kunst zum lebendigen Prozess, der zum Mitdenken und Mitgestalten einlädt.

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