Denkmal/Gedenkstätte

Klenkes

Ursulinerstrasse / Ecke Friedich Wilhelm Platz, 52062 Aachen

Highlights

  • Ein Denkmal des Bildhauers Hubert Löneke am Holzgraben erinnert seit 1970 an den Klenkes.
  • Das Aachener Stadtmagazin „Klenkes“ wurde 1975 als Stattzeitung gegründet und gehört heute zu Mediahuis Aachen.

Tipps

  • Der Klenkes ist ein Denkmal in Aachen, das 1970 enthüllt wurde und die lokale Geschichte der Nadelfabriken symbolisiert.
  • Das Kunstobjekt dient auch als Sitzgelegenheit und ist ein beliebtes Motiv für Fotos im Stadtbild.
  • Interessierte finden weitere Informationen über den Klenkes in der gleichnamigen Stadtmagazin-Ausgabe von Aachen.

Eigenschaften

Familie Kulturell Ganzjährig

Sehenswürdigkeit Klenkes: Historische Kapelle mit Panoramablick in Aachen

Der Klenkes ist ein einzigartiges Symbol der Stadt Aachen und zugleich ein Ausdruck der regionalen Identität. Ursprünglich bezeichnet der Begriff im Öcher Platt den kleinen Finger der rechten Hand, der bei den Aachener Nadelfabriken historisch durch die intensive Arbeit beim sogenannten „Ausklinken“ – also der Qualitätskontrolle fehlerhafter Nadeln – oft eine charakteristische Fehlstellung aufwies. Diese körperliche Eigenart wurde zum Erkennungszeichen der Aachener untereinander und prägte das Stadtbild nachhaltig. Selbst heute noch grüßen Aachenerinnen und Aachener sich mit dem Klenkes, wenn sie sich außerhalb ihrer Stadt begegnen. Die industrielle Vergangenheit der Stadt, insbesondere die ehemals florierende Tuch- und Nadelfertigung, prägte nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die kulturelle Identität. Mit der Zeit verlor die Branche zwar ihre Bedeutung, doch das Bild des Klenkes blieb bestehen. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte Mulleklenkes, der offizielle Name des Funkturms der Deutschen Bundespost im Aachener Wald, der 1984 errichtet wurde – ein Hinweis darauf, wie tief die Symbolik im kollektiven Gedächtnis verankert ist. Seit den 1970er Jahren erinnert ein Denkmal des Aachener Bildhauers Hubert Löneke am Holzgraben an diese Besonderheit. Die Skulptur ist ein künstlerisches Zeugnis der lokalen Tradition und zieht Besucherinnen und Besucher mit ihrer besonderen Symbolkraft an. Darüber hinaus ist der Klenkes Namensgeber eines gleichnamigen Stadtmagazins, das 1975 als Initiative der Bürgerinitiativen entstand. Heute ist es ein wichtiger Informationskanal rund um Kultur, Veranstaltungen und Alltagsleben in Aachen und der Euregio Maas-Rhein. Der Klenkes verkörpert somit mehr als nur eine körperliche Eigenart – er steht für die Lebendigkeit der Aachener Geschichte, ihre Industriekultur und ihre Gemeinschaft. Als Skulptur und Symbol ist er ein fester Bestandteil des Stadtbildes und zugleich ein Zeichen der Zusammengehörigkeit unter den Aachenerinnen und Aachenern. Seine Bedeutung reicht weit über das hinaus, was auf den ersten Blick sichtbar ist, und macht ihn zu einer sehenswerten und kulturell bedeutsamen Station in der Stadt.

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Häufige Fragen zu Klenkes

Was ist der Klenkes?
Der Klenkes ist das Erkennungszeichen von Aachenern – der emporgereckte kleine Finger der rechten Hand. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Woher kommt der Klenkes?
Der Begriff stammt aus der Aachener Tuchindustrie, wo Kinder mit fehlerhaften Nadeln arbeiteten und dadurch eine Fehlstellung des kleinen Fingers bekamen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es ein Denkmal zum Klenkes?
Ja, seit 1970 steht am Holzgraben ein Klenkes-Denkmal des Bildhauers Hubert Löneke. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Bedeutung hat der Klenkes heute?
Er gilt als Grußzeichen unter Aachenern, besonders wenn sie sich außerhalb der Stadt begegnen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia