Kirche/Kloster

Elisabethinnen-Kloster

Preusweg 2, 52090 Aachen

Highlights

  • 1622 gründete Elisabeth von der Reu in Aachen das erste Spital für Arme Kranke – Vorläufer des heutigen Elisabethinnen-Klosters.
  • Die kontemplativ-tätige Gemeinschaft pflegt bis heute den Auftrag der Nächstenliebe, mit Filialen bis nach Kanada.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in das Kloster.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe des Gebäudes zur Verfügung, um die Anreise zu erleichtern.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Elisabethinnen-Kloster Aachen: Sakrale Kultur erleben

Das Elisabethinnen-Kloster in Aachen ist eine der ältesten und bedeutendsten Nonnengemeinschaften der Stadt, die seit 1622 ununterbrochen ihrer christlichen Mission verpflichtet bleibt. Gegründet von Schwestern der heiligen Elisabeth, entstand die Gemeinschaft aus dem Wunsch heraus, den „Armen Kranken der Stadt Aachen“ mit unermüdlicher Fürsorge zu dienen. Als kontemplativ-tätige Ordensgemeinschaft vereint das Kloster seit jeher spirituelle Tiefe mit praktischer Nächstenliebe – ein Erbe, das bis heute lebendig bleibt.

Der Ursprung des Klosters liegt im 17. Jahrhundert, als sich die Schwestern nach dem Vorbild der heiligen Elisabeth von Thüringen für die Betreuung Kranker und Bedürftiger einsetzten. Bereits 1623 konnte das erste Spital im neu errichteten „Beyart“ eröffnet werden, wo die Schwestern mit Hingabe ihren Dienst verrichteten. Doch die Geschichte war nicht ohne Rückschläge: Der große Aachener Stadtbrand von 1656 zerstörte das gerade neu gebaute Spital, doch die Gemeinschaft fand schnell wieder Fuß und setzte ihre Arbeit fort. Das Kloster steht damit für Resilienz und bleibende Verbundenheit mit der Stadt.

Heute ist das Elisabethinnen-Kloster nicht nur ein Ort der spirituellen Erneuerung, sondern auch ein Ort der Gastfreundschaft. Im Besucherbereich stehen 14 schlichte, klösterlich geprägte Zimmer zur Verfügung, in denen Gäste die ruhige Atmosphäre genießen können. Die Gemeinschaft öffnet sich damit auch der Öffentlichkeit und lädt zum Verweilen ein – eingebettet in die historische Architektur und Tradition Aachens. Besonders hervorzuheben ist die barrierefreie Gestaltung des Geländes, die Rollstuhlfahrern und allen Besuchern einen ungehinderten Zugang ermöglicht.

Die Elisabethinnen sind bis heute eine lebendige Verbindung zu Aachens mittelalterlichem Erbe. Schon 1336 gab es am Radermarkt ein Gasthaus für Arme, das später als Vorläufer des heutigen Klosters gilt. Die Ordensgemeinschaft entwickelte sich aus dem Bedürfnis heraus, christliche Nächstenliebe nachhaltig zu verankern – ein Auftrag, der bis in die Gegenwart wirkt. Mit Tochtergemeinschaften wie dem Mutterhaus in Humboldt (Kanada) zeigt sich zudem die internationale Ausstrahlung dieser Aachener Tradition.

Wer das Elisabethinnen-Kloster besucht, taucht in eine Welt ein, in der Spiritualität und praktische Hilfsbereitschaft seit Jahrhunderten Hand in Hand gehen. Die klare Bewertung durch Besucher – mit durchschnittlich 4,9 von 5 Sternen – unterstreicht den besonderen Charakter dieses Ortes: eine Oase der Ruhe, des Glaubens und der Gastfreundschaft mitten in Aachen.

Bewertungen

4,9 (21) 4.9 aus 21 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,9 (21) 4.9 · 21 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Übernachtung in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…