Fernmeldemuseum Aachen
Highlights
- Das Fernmeldemuseum Aachen zeigt auf 360 m² die Entwicklung der Kommunikationstechnik von 1863 bis 1990.
- Besondere Exponate stammen aus der ehemaligen DDR und wurden nach der Wiedervereinigung nach Aachen gebracht.
- Die Ausstellung gliedert sich in acht Themenbereiche wie Funktechnik, Telegrafentechnik und Ortsvermittlungstechnik.
Tipps
- Die Ausstellung zeigt über 360 m² historische Kommunikationstechnik in Originalgröße und funktionsfähig.
- Führungen können bei Bedarf vorab angefragt werden, um einen individuellen Besuch zu ermöglichen.
Eigenschaften
Über Fernmeldemuseum Aachen
Das Fernmeldemuseum Aachen befindet sich in den Räumen der ehemaligen Telekom in der Stadt Aachen und widmet sich der Geschichte der Kommunikationstechnik. Es wurde 1997 gegründet und präsentiert auf einer Ausstellungsfläche von 360 Quadratmetern eine umfangreiche Sammlung von Geräten und Systemen aus dem Bereich der Nachrichtentechnik, die zwischen 1863 und 1990 verwendet wurden. Die Exponate stammen größtenteils von der Deutschen Bundespost sowie deren Vor- und Nachfolgeorganisationen.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Technik, die nach der Wiedervereinigung Deutschlands in den östlichen Bundesländern abgebaut wurde. Diese Geräte, die im Westen bereits lange nicht mehr im Einsatz waren, wurden im Zuge der technischen Erneuerung in die Museumsräume nach Aachen gebracht und bilden heute einen zentralen Bestandteil der Sammlung. Alle Exponate sind originalgetreu aufgebaut und voll funktionsfähig, was Besucherinnen und Besuchern einen anschaulichen Einblick in die Entwicklung der Kommunikationstechnik ermöglicht.
Das Museum gliedert seine umfangreiche Sammlung in acht thematische Bereiche: Ortsvermittlungstechnik, Fernvermittlungstechnik, Übertragungstechnik, Funktechnik, Linientechnik, Endeinrichtungen, Telegrafentechnik sowie Entstörungsdienst. Jeder Bereich beleuchtet unterschiedliche Aspekte der Kommunikationsgeschichte und zeigt die Vielfalt der eingesetzten Technologien auf. Die Präsentation erstreckt sich dabei von historischen Telegrafiegeräten bis hin zu komplexen analogen Vermittlungssystemen.
Gefördert wird das Museum von einem ehrenamtlichen Verein, der sich bereits 1996 konstituierte und kurze Zeit später im Vereinsregister eingetragen wurde. Heute zählen rund 80 Mitglieder zu diesem Förderkreis, der maßgeblich zur Erhaltung und Pflege der Sammlung beiträgt. Die ehrenamtliche Arbeit des Vereins wird von Besucherinnen und Besuchern regelmäßig gewürdigt, nicht zuletzt wegen der hohen Funktionalität der Exponate und der engagierten Führungstätigkeit.