Foto: Thermalwasserroute Aachen / wikimedia /
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Kaiserquelle
Highlights
- Die Aachener Thermalquellen zählen zu den ergiebigsten Deutschlands und treten in zwei Quellzügen an die Oberfläche.
- In Burtscheid sind elf Quellen zugänglich, vier davon werden noch genutzt und gelten als heißeste Mitteleuropas.
- Die Quellen fließen artesisch aus und ihr Einzugsgebiet liegt morphologisch höher als die Quellpunkte in der Stadt.
Tipps
- Die Kaiserquelle ist historisch bedeutsam und Teil der Aachener Bädertradition seit römischer Zeit.
- Das Thermalwasser fließt artesisch und erreicht Temperaturen von über 72 Grad Celsius.
- Vor Ort können Führungen mit Voranmeldung durchgeführt werden.
Eigenschaften
Erlebe die Kaiserquelle in Aachen – Natur pur zum Entdecken!
Die Kaiserquelle in Aachen zählt zu den bedeutendsten natürlichen Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der über Jahrhunderte genutzten Thermalquellen. Gelegen im Stadtgebiet von Aachen, gehört sie zu den ergiebigsten Thermalquellen Deutschlands und hat maßgeblich zur Entwicklung der Stadt beigetragen. Mit Temperaturen von über 72 Grad Celsius zählt sie zu den heißesten Quellen Mitteleuropas und ist ein beeindruckendes Beispiel für die geologische Besonderheit der Region. Die Quelle ist Teil des Aachener Thermalwasserzugs, der sich durch das Stadtgebiet zieht und durch zahlreiche Vorbrüche gekennzeichnet ist. In der Innenstadt von Aachen sind heute noch vier dieser Quellen zugänglich, von denen zwei weiterhin aktiv bewirtschaftet werden. Die natürliche Ausströmung des Wassers wird durch artesische Verhältnisse ermöglicht – das Einzugsgebiet liegt morphologisch höher als die Quellpunkte, wodurch der Wasserdruck eine natürliche Förderung erlaubt. Ohne konstantes Abpumpen würde das warme Thermalwasser früherer Zeiten entsprechend Oberflächenbereiche der Stadt überschwemmen und zahlreiche warme Teiche und Sümpfe bilden. Die geologische Entstehung der Kaiserquelle ist eng mit tektonischen Prozessen des variszischen Gebirges im Oberkarbon verknüpft. Die Thermalwasserströme sind an Kalksteinzüge des Frasniums gebunden, die entlang großer Überschiebungsbahnen an die Oberfläche gelangen. In der Aachener Innenstadt treten die Quellen in nur wenige Meter mächtigen Kalksteinbänken auf, die in Mergelschiefern des Frasniums liegen. Das rund 50 Quadratkilometer große Einzugsgebiet erstreckt sich hauptsächlich südlich der Stadt bis zum Nordabhang des Hohen Venns und umfasst große Teile des Aachener Waldes. Die Nutzung der Thermalquellen reicht weit in die Geschichte zurück. Bereits in römischer Zeit erkannten die Besatzer die heilenden Eigenschaften des warmen Wassers und nutzten es zu therapeutischen Zwecken. Diese frühe Nutzung legte den Grundstein für die spätere Bedeutung Aachens als Kurort und Zentrum des Badewesens. Neben der medizinischen Anwendung förderte die Quelle auch die lokale Industrie, insbesondere die Tuch- und Nadelproduktion sowie die Mineralwasserherstellung, und trug somit entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei. Heute ist die Kaiserquelle ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und Interessierte der regionalen Geologie und Geschichte. Mit einer Bewertung von 4,00 von 5 Sternen bei über 285 Bewertungen gilt sie als lohnenswertes Ziel für Besucher, die die natürliche Schönheit und historische Relevanz der Aachener Thermalquellen entdecken möchten. Der Ort lädt dazu ein, die Kraft der Natur hautnah zu erleben und die Spuren vergangener Epochen inmitten der modernen Stadt zu erkunden.
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Häufige Fragen zu Kaiserquelle
Woher stammen die Thermalquellen in Aachen?
Quelle: wikipedia
Wie heiß sind die Aachener Thermalquellen?
Quelle: wikipedia
Wofür wurden die Kaiserquellen in Aachen historisch genutzt?
Quelle: wikipedia
Warum fließen die Thermalquellen artesisch aus?
Quelle: wikipedia