Kirche/Kloster

Brüdergemeinschaft d. Canisianer e.V.

Canisiusweg 23, 48128 Aaseestadt

Highlights

  • Die Brüdergemeinschaft der Canisianer betreibt seit 1928 in Ellewick bei Vreden ein Kloster mit Erziehungsschwerpunkt.
  • 1902 gründete die Gemeinschaft in Appelhülsen das Martini-Stift als Erziehungsanstalt für Knaben während der Industrialisierung.
  • Seit 1962 unterstützt die Stiftung *Mexico-Hilfe* der Canisianer soziale Projekte in der mexikanischen Diözese Tula.

Tipps

  • Der Besuch der Brüdergemeinschaft erfolgt in einem historischen Klosterbau mit Bezug zur Canisius-Kongregation und ihrer erzieherischen Tradition seit dem 19. Jahrhundert.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht es allen Gästen, die Räumlichkeiten ohne Hindernisse zu nutzen und an Veranstaltungen teilzunehmen.
  • Die Architektur des Gebäudes spiegelt den historischen Aufbau der Erziehungsanstalt wider, die ursprünglich für schulentlassene Jugendliche konzipiert wurde.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Canisianer Brüdergemeinschaft Aaseestadt – Sakrale Ausflugsziele

Die Brüdergemeinschaft der Canisianer e.V. in der Aaseestadt ist ein lebendiges Zeugnis christlicher Tradition und sozialer Verantwortung. Ihre Wurzeln reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als sich die „Weltpriester-Congregation zu Kevelaer“ unter dem Titel der schmerzhaften Gottesmutter formierte. Nach der Auflösung dieser Gemeinschaft im Kulturkampf entstanden im Zuge der Industrialisierung neue Erziehungsinitiativen – darunter 1899 das Martini-Stift bei Appelhülsen und 1902 weitere Einrichtungen, die sich der Betreuung verwaister Kinder widmeten.

Das Canisiushaus in Münster wurde später als Noviziatshaus etabliert, um den veränderten Anforderungen gerecht zu werden. Es ermöglichte neue Formen des gemeinsamen Lebens und stand im Zeichen der Neuausrichtung durch Bischof Keller. Besonders prägend wurde die Partnerschaft mit dem Bistum Tula in Mexiko, die im Kontext des Zweiten Vatikanischen Konzils entstand. Seitdem engagiert sich die Gemeinschaft durch die Stiftung Mexico-Hilfe für soziale und pastorale Projekte in der Diözese Tula, die bis heute eine wichtige Säule der Canisianer-Arbeit darstellt. Diese internationale Verbundenheit unterstreicht die offene und missionarische Haltung des Ordens.

Heute ist die Brüdergemeinschaft in der Aaseestadt ein Ort der Spiritualität, Bildung und Solidarität. Mit einem Google-Rating von 4,6 Sternen (basierend auf 21 Bewertungen) gilt sie als wertvolle Anlaufstelle für Kultur- und Sakralinteressierte. Die Canisianer verbinden hier klösterliche Tradition mit modernem Engagement – sei es in der Jugendarbeit, der Seelsorge oder der Unterstützung benachbarter Initiativen wie dem Martini-Stift in Appelhülsen. Ihr Wirken zeigt, wie christliche Werte im Alltag lebendig bleiben und Menschen aller Generationen erreichen.

Besucher:innen schätzen die ruhige Atmosphäre des Klosters, die Möglichkeit zur Besinnung und die transparente Offenheit der Brüder. Regelmäßige Treffen, wie das 2026 stattfindende „Bienvenido“-Begegnungstreffen mit Partnern aus Mexiko, unterstreichen die internationale Ausrichtung und den Geist der Verbundenheit. Die Brüdergemeinschaft der Canisianer steht damit für ein Erbe, das Vergangenheit und Zukunft verbindet – ein Ort, der zum Verweilen und Nachdenken einlädt.

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