Franziskanerterziarinnenkloster St. Martin, Augsburg
Highlights
- Das Franziskanerinnenkloster St. Martin in Augsburg besteht seit 765 Jahren.
- Es ist Teil der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Maria Stern.
- Die Sternkirche des Klosters wird derzeit renoviert, seit September 2025 geschlossen.
Tipps
- Besuch der Sternkirche lohnt sich besonders durch ihre historische Ausstrahlung und den biblischen Garten direkt in der Innenstadt.
- Vom Elias-Holl-Platz aus bietet sich ein schöner Blick auf das Kloster samt seiner Umgebung.
- Für Ruhe und Entspannung sorgt der Aufenthalt im Klosterinnenbereich, der städtischen Hektik zum Schweigen gegenübersteht.
Eigenschaften
Über Franziskanerterziarinnenkloster St. Martin, Augsburg
Das Franziskanerterziarinnenkloster St. Martin in Augsburg ist ein Ort tiefgreifender Spiritualität und kultureller Tradition mitten im Stadtzentrum. Seit über 750 Jahren ist an diesem Ort das franziskanische Leben verwurzelt, geprägt von den Schwestern von Maria Stern. Die Gemeinschaft verbindet sakraler Erbe mit einer lebendigen Gegenwart, die auch durch internationale Verbindungen nach Brasilien und Mosambik sichtbar wird. Die Schwestern tragen ihr Gelübde in der Stadt Augsburg und schaffen so einen Raum der Ruhe und Besinnung inmitten des urbanen Trubels.
Das Kloster umfasst die Sternkirche, eine barocke Katholische Kirche, die für ihre kunstvolle Ausstattung bekannt ist. Derzeit finden Renovierungsarbeiten statt, die den Erhalt der Deckenfresken und Heiligenfiguren sicherstellen. Dennoch bleibt der Klosterkomplex ein Ort der Andacht, der durch seine besondere Atmosphäre und Architektur beeindruckt. Im Innenhof des Klosters liegt der sogenannte Bibelgarten, ein stilles Refugium mitten in der Stadt, das biblische Motive in der Gestaltung der Pflanzungen und Wegeführung aufgreift und somit einen meditativen Raum für Besucher bietet.
Von der benachbarten Elias-Holl-Platz aus eröffnet sich ein schöner Blick auf das Klosterensemble, das sowohl architektonisch als auch geistlich einen markanten Eindruck hinterlässt. Die Kirche und das Klostergelände laden zur Stille und Reflexion ein, wobei viele Besucher beschreiben, dass hier der Alltagslärm wie weggeblasen wirkt. Die Gottesdienstzeiten bieten Gelegenheit zur Teilnahme am gemeinsamen Gebet, während Impulse aus der franziskanischen Spiritualität auch über Vorträge und Medienangebote wie den Radio Horeb-Podcast mit Sr. Petra Grünert erfahrbar sind.
Die Schwestern engagieren sich nicht nur im Gebet und der geistlichen Begleitung, sondern auch in sozialen und karitativen Projekten. Ein Beispiel dafür ist der jährliche Adventbasar, dessen Erlös der Missionstätigkeit in Ländern wie Brasilien und Mosambik zugutekommt. Diese Verbindung von lokaler Präsenz und globaler Verantwortung spiegelt den universellen Anspruch der franziskanischen Lebensweise wider. Das Kloster verkörpert damit eine lebendige Brücke zwischen Tradition und Gegenwart, Spiritualität und gesellschaftlichem Engagement.