Kirche/Kloster

Kirche und Pfarramt St. Georg und Michael

Klausenberg 7, 86199 Göggingen

Highlights

  • Die Pfarrkirche St. Georg und Michael in Göggingen wurde 1331 erstmals urkundlich als Besitz des Benediktinerstifts erwähnt.
  • Der romanische Turmunterbau stammt aus dem 12. Jahrhundert; das heutige Oktogon entstand 1668 nach Vorbild des Augsburger Ulrichsturms.
  • Das barocke Langhaus mit Chor und Sakristei entstand 1713, die Deckenbilder schuf 1729 der Gögginger Maler Johann Heel.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in die Kirche und das Pfarramt.
  • Ein barrierefreier Parkplatz in unmittelbarer Nähe erleichtert die Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
  • Die Pfarrkirche zeigt romanische und barocke Bauteile, darunter den 1668 errichteten Turm mit oktogonalem Aufbau.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kultur & Sakral: Kirche St. Georg & Michael Göggingen

Die Kirche und Pfarramt St. Georg und Michael in Göggingen ist ein historisches Juwel mit einer bewegten Vergangenheit, das tief in der regionalen Geschichte verwurzelt ist. Der Ort Göggingen, erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt, gehörte einst zur bischöflichen Straßvogtei und unterstand dem Pflegamt Bobingen. Die Pfarrkirche und der Zehnt standen seit 1331 im Besitz des Benediktinerstifts, was die enge Verbindung zur Augsburger Kirchengeschichte unterstreicht.

Der romanische Turmunterbau der Kirche stammt aus verschiedenen Bauphasen des 12. Jahrhunderts und bildet das älteste erhaltene Element des Sakralbaus. Im 17. Jahrhundert zeigte sich der Turm jedoch baufällig, woraufhin der domkapitelsche Maurermeister Jörg Wörle 1668 das Oberteil neu aufsetzte. Dieses Oktogon orientierte sich am Augsburger Ulrichsturm und diente später als Vorbild für den Turmoberbau der St.-Anna-Kirche in Augsburg, die 1681 errichtet wurde. Die harmonische Verbindung von romanischer Substanz und barocker Architektur macht den Turm zu einem einzigartigen Zeugnis der regionalen Baukunst.

Das heutige Langhaus mit Chor und Sakristei entstand im Jahr 1713 im Stil des Barock, der für die Region prägend wurde. Besonders sehenswert sind die Deckenbilder aus dem Jahr 1729, die der Gögginger Künstler Johann Heel schuf. Diese Kunstwerke bereichern das Innere der Kirche und spiegeln den künstlerischen Reichtum der Zeit wider. Seitdem hat die Kirche mehrfach Renovierungen und Reparaturen durchlaufen, wobei die letzte größere Sanierung 2012 stattfand.

Die Kirche gilt als herausragendes Beispiel eines ländlichen Sakralbaus des frühen 18. Jahrhunderts in der näheren Umgebung. Ihr barocker Baustil, die künstlerischen Details und die historische Bedeutung machen sie zu einem bedeutenden Kulturdenkmal. Dank eines rollstuhlgerechten Zugangs und Parkplatzes ist die Kirche für alle Besucher leicht zugänglich und lädt zum Verweilen und Staunen ein.

Wer sich für regionale Geschichte und sakrale Architektur interessiert, findet in Göggingen ein faszinierendes Ziel. Die Kirche St. Georg und Michael verbindet mittelalterliche Tradition mit barocker Pracht und bietet einen Einblick in die spirituelle und bauliche Entwicklung der Region.

Bewertungen

4,2 (21) 4.2 aus 21 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,2 (21) 4.2 · 21 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…