St. Peter und Paul
Highlights
- Die Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Affing wurde 1688/89 erbaut und ist ein geschütztes Baudenkmal.
- Die barocke Kirche verfügt über ein Tonnengewölbe, Stuckdekorationen und einen quadratischen Turm mit oktogonaler Haube.
- Der Hochaltar, zugeschrieben Johann Georg Knappich, zeigt die Sieben Zufluchten und die Göttlichen Tugenden.
Tipps
- Die barocke Kirche St. Peter und Paul in Affing ist aufgrund ihrer geschlossenen Chorarchitektur und der erhaltenen Stuckdekorationen ein sehenswertes Baudenkmal.
- Der Hochaltar mit der Darstellung der Sieben Zufluchten sowie die apostelförmigen Halbfiguren an den Wänden sind bemerkenswerte kunsthistorische Zeugnisse.
- Die Kirche ist bei regulären Besuchszeiten zugänglich, wobei der Zugang bis zur Gittertür unter der Empore möglich ist.
Eigenschaften
Kulturelle Ausflüge in Affing: St. Peter und Paul
Die katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul in Affing zählt zu den bedeutenden barocken Sakralbauten des Landkreises Aichach-Friedberg. Geweiht den Aposteln Petrus und Paulus, ist sie nicht nur religiöses Zentrum der Gemeinde, sondern auch ein architektonisch und kunsthistorisch wertvolles Baudenkmal. Die Kirche wurde im späten 17. Jahrhundert erbaut und präsentiert sich heute in einem außergewöhnlich gut erhaltenen Zustand, was sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Kultur- und Kirchenbesucher macht.
Architektonisch überzeugt das Gotteshaus durch sein vierachsiges Langhaus, das von Pilastern strukturiert und von einem Tonnengewölbe mit Stichkappen überspannt wird. Im Westen der Kirche befindet sich eine Doppelempore, während der Chor dreiseitig geschlossen und leicht eingezogen ist. Besonders auffällig ist der quadratische Turm im Süden, der von einem achtseitigen Aufbau gekrönt wird und schließlich in einer glockenförmigen Haube endet. Diese geschlossene Formensprache und die klare Gliederung zeichnen das Äußere der Kirche aus und verleihen ihr den typischen Charakter der süddeutschen Barockarchitektur.
Das Innere der Kirche besticht durch eine kunstvolle und nahezu vollständig erhaltene barocke Ausstattung. Die Wände und Gewölbe sind mit Stuckdekorationen versehen, die Akanthusblätter, Fruchtgehänge und Engelsköpfe zeigen. Der Hochaltar, der den Motiven der Sieben Zufluchten folgt, wird dem Bildhauer Johann Georg Knappich zugeschrieben. Der Altarauszug zeigt die Göttlichen Tugenden und unterstreicht damit die theologische Aussagekraft des Raumes. An den Seitenwänden sind zudem Halbfiguren der Apostel aufgestellt, die den sakralen Raum weiter bereichern und die ursprüngliche Einheitlichkeit der Gestaltung verdeutlichen.
Besucher berichten von einer gepflegten Atmosphäre und einer sehenswerten barocken Innenausstattung, die den besonderen Zustand des Kirchengebäudes widerspiegelt. Die Kirche ist meist für Besuche zugänglich, wobei der Zugang bis unter die Empore möglich ist, bevor eine Gittertür den weiteren Weg begrenzt. Diese Offenheit trägt dazu bei, dass die Kirche St. Peter und Paul nicht nur für Gläubige, sondern auch für Interessierte der regionalen Kultur und Architektur ein lohnender Anlaufpunkt ist.
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Häufige Fragen zu St. Peter und Paul
Wann wurde die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Affing erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Architektur prägt die Kirche St. Peter und Paul in Affing?
Quelle: wikipedia
Wer oder was ist das Patrozinium der Kirche St. Peter und Paul?
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Welche besonderen Ausstattungsstücke gibt es in der Kirche?
Quelle: wikipedia
Ist die Kirche St. Peter und Paul ein Denkmal?
Quelle: wikipedia