The White Cube Art Project
Highlights
- Seit 2018 präsentiert *The White Cube Art Project* als globale Human Study zeitgenössische Kunst in wechselnden Orten – aktuell im rollstuhlgerecht zugänglichen Kunstforum Schloss Hohenstein.
- Das Projekt zeigt Werke von Künstlern wie Mike Meyer (Fotografien) oder Marc Gumpinger (algorithmische Malerei) in der denkmalgeschützten Schlossanlage Hohenstein.
- Gefördert von der Oskar-Hacker-Stiftung verbindet das Projekt Kunst mit Denkmalpflege und nutzt Schlösser wie Hohenstein als Ausstellungsraum.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt ins Kunstforum.
- Die Dauerausstellung zeigt Fotografien des Künstlers Mike Meyer, die als zeitgeschichtliche Porträtstudie konzipiert sind und gesellschaftliche Entwicklungen reflektieren.
- Die Präsentation der Werke findet in den historischen Räumlichkeiten von Schloss Hohenstein statt, die durch ihre Architektur die Ausstellungen ergänzen.
Eigenschaften
Kunstprojekt The White Cube Ahorn entdecken
Das The White Cube Art Project in Ahorn ist ein einzigartiges Kunstprojekt, das sich seit 2018 als zeitgeschichtliche Porträtstudie – eine sogenannte Human Study – auf eine globale Reise begibt. Im Mittelpunkt steht die Dokumentation des menschlichen Lebens in verschiedenen Epochen und Kulturen durch fotografische Aufnahmen. Die Dauerausstellung präsentiert dabei Werke des Fotografen Mike Meyer, dessen Bilder im Namen der Oskar-Hacker-Stiftung gezeigt werden. Das Projekt verbindet zeitgenössische Kunst mit historischer Reflexion und lädt Besucher:innen ein, gesellschaftliche Entwicklungen durch die Linse der Fotografie zu betrachten.
Der Standort des Projekts ist eng mit dem Kunstforum Schloss Hohenstein verbunden, das seit seiner Gründung 2021 als kultureller Treffpunkt im Herzen der Region fungiert. Die Stiftung nutzt die historische Schlossanlage Hohenstein sowie den angrenzenden Park als Ausstellungsort, um Kunstwerke in einem einzigartigen Ambiente zu präsentieren. Besonders beeindruckend war der Auftakt mit Werken des Pop-Art-Legenden James Francis Gill, dessen Ausstellung „60 Jahre Women in Cars“ persönlich begleitet wurde. Auch internationale Künstler wie der Münchner Programmierer und Maler Marc Gumpinger fanden hier eine Plattform, um ihre algorithmisch inspirierten Werke in traditionellen Maltechniken zu zeigen.
Das Kunstforum Schloss Hohenstein wird vom Verein der Freunde und Förderer eines Museums für Kunst und Kultur unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft der Oskar-Hacker-Stiftung. Diese gemeinnützige Einrichtung engagiert sich nicht nur für Kunst und Kultur, sondern auch für Denkmalpflege, Bildung und regionale Hilfsprojekte. Durch die Verbindung von zeitgenössischer Kunst mit dem historischen Erbe der Anlage entsteht ein besonderes Erlebnis, das sowohl Kunstliebhaber:innen als auch Geschichtsinteressierte anspricht. Die Dauerausstellungen umfassen Werke von Künstlern wie Theresa Octavia Pfeiffer, Borowski und SAXA, deren Werke in Wortmalereien und Fotografien gesellschaftliche Porträts schaffen.
Besonders hervorzuheben ist die Dauerausstellung von SAXA, die durch Interview-Porträts und fotografische Dokumentationen namhafte Persönlichkeiten in Wort und Bild vereint. Diese Werke sind mittlerweile in internationalen Sammlungen vertreten und zeigen die Bandbreite des Kunstforums. Das Projekt The White Cube Art Project in Ahorn verbindet somit zeitgenössische Kunst mit regionaler Geschichte und bietet ein einzigartiges kulturelles Erlebnis, das durch die Unterstützung lokaler und internationaler Künstler:innen geprägt ist. Die barocke Schlossanlage und der umliegende Park bilden dabei einen idealen Rahmen für die Präsentation der Werke.
Für Besucher:innen mit Mobilitätseinschränkungen ist der Standort barrierefrei gestaltet, darunter ein rollstuhlgerechter Parkplatz, der den Zugang zum Kunstforum erleichtert. Das Projekt steht für Premium-Modern-Art und arbeitet eng mit etablierten sowie aufstrebenden Künstler:innen zusammen, um ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst zu präsentieren. Durch die enge Verknüpfung von Kunst, Geschichte und regionalem Engagement entsteht ein lebendiger Ort der Begegnung und Reflexion – ein Muss für alle, die sich für moderne Kunst und kulturelle Vielfalt interessieren.