Großsteingrab im Papenbusch
Highlights
- Das Großsteingrab im Papenbusch ist ein neolithischer Rechteckdolmen der Trichterbecherkultur.
- Es entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. und liegt im Kurpark von Albersdorf.
- Die Kammer war etwa 2,4 × 1,2 m groß, mit bis zu 1,8 m hohen Tragsteinen und zwei Decksteinen.
Tipps
- Das Großsteingrab im Papenbusch liegt am östlichen Ortsrand von Albersdorf, nördlich des Bahnhofs, gut sichtbar im Kurpark.
- Der Dolmen ist Teil eines ehemaligen Rundhügels und zeigt Reste der neolithischen Trichterbecherkultur mit einer Kammer und Gangkonstruktion.
- Vor Ort sind keine Funde zu sehen, aber im Umfeld wurden Trichterbecherscherben und Feuersteinreste entdeckt.
Eigenschaften
Ausflug zum Großsteingrab im Papenbusch in Albersdorf
Das Großsteingrab im Papenbusch in Albersdorf ist eine bedeutende archäologische Sehenswürdigkeit im Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein. Es handelt sich um einen neolithischen Rechteckdolmen, der der Trichterbecherkultur zugeordnet wird und somit zu den ältesten kulturgeschichtlichen Zeugnissen der Region gehört. Die Anlage ist Teil der nordischen Megalitharchitektur und wurde einst von einem Erdhügel umgeben, der den steinernen Kern schützte. Heute liegt die Kammer freigelegt und ermöglicht einen direkten Blick auf die uralte Grabarchitektur.
Die Struktur des Großsteingrabs umfasst eine rechteckige Kammer mit einem kurzen Gang. Die Kammer misst etwa 2,4 Meter Länge und 1,2 Meter Breite und wird von sechs Tragsteinen begrenzt, die einst zwei Decksteine trugen. Einer dieser Decksteine ist heute verschollen, der andere liegt nicht mehr in seiner ursprünglichen Position, sondern außerhalb der Kammer. Auffällig ist auch, dass zwei der südlichen Tragsteine leicht eingewinkelt sind, wodurch sich ein mittiger Zugang zur Kammer ergibt. Der Gang wird von einem Steinpaar gebildet und war einst niedriger als die Kammer selbst. Ursprünglich befand sich ein Bodenbelag aus Feuerstein, der jedoch bei einer frühen, nicht wissenschaftlichen Ausgrabung zerstört wurde.
Bei archäologischen Untersuchungen wurden innerhalb des Hügels keine Funde direkt in der Kammer entdeckt, was darauf hindeutet, dass das Grab möglicherweise geplündert oder geleert wurde. Dennoch fanden sich in einer ungestörten Schicht außerhalb des Ganges Keramikscherben eines Trichterbechers sowie einer Schale und einige Feuersteinabschläge. Diese Funde deuten auf Beigaben hin, die ursprünglich bei einer Bestattung im Grab platziert wurden. Die Anlage gilt als Kollektivgrab, das über einen längeren Zeitraum für mehrere Bestattungen genutzt worden sein könnte.
Das Großsteingrab liegt am östlichen Ortsrand von Albersdorf, nördlich des Bahnhofs, eingebettet in den Kurpark Papenbusch. Die Restaurierung des Denkmals erfolgte 1946 durch Karl Kersten, nachdem es zuvor von Laien untersucht worden war. Heute ist das Grab ein geschütztes Kulturdenkmal und zieht sowohl Archäologie-Interessierte als auch Spaziergänger an. Die monumentale Anlage ist Zeugnis einer prähistorischen Kultur, die beeindruckende Bauwerke aus Stein errichtete – ohne moderne Hilfsmittel, aber mit großem Aufwand und präziser Planung.
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Häufige Fragen zu Großsteingrab im Papenbusch
Wo befindet sich das Großsteingrab im Papenbusch?
Quelle: wikipedia
Wann wurde das Großsteingrab im Papenbusch errichtet?
Quelle: wikipedia
Welche Ausgrabungen fanden beim Großsteingrab statt?
Quelle: wikipedia
Was wurde im Großsteingrab gefunden?
Quelle: wikipedia
Wie ist der Erhaltungszustand des Großsteingrabs?
Quelle: website