Denkmal/Gedenkstätte

Rote Quelle

Friesenweg, 49594 Alfhausen

Highlights

  • Die Rote Quelle in Alfhausen entspringt im Bereich des Alfsee-Hochwasserrückhaltebeckens, einem künstlichen Stausee zur Überschwemmungsregulierung der Hase.
  • Der Quellbereich liegt nahe der östlichen Gemeindegrenze Alfhausens und ist Teil des Naturschutzgebiets NSG WE 210 im Gewässerlandschaftsbereich.
  • Die Quelle speist sich aus dem Verteilerbauwerk Bramsche-Sögel und fließt nach einigen Kilometern wieder in den Hauptlauf ein.

Tipps

  • Die Rote Quelle liegt in unmittelbarer Nähe des Alfsee-Ufers und bietet einen kurzen, markierten Weg mit Informationstafeln zur lokalen Geologie und Flora.
  • Ein barrierefreier Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Besuch der Quelle ohne Hindernisse, kombiniert mit einem flachen, gepflegten Pfad.
  • Die Quelle liegt in einem Naturschutzgebiet, weshalb das Betreten des direkten Quellbereichs auf den ausgewiesenen Wegen beschränkt bleibt, um die Ökosysteme zu schützen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Rote Quelle Alfhausen – Kulturdenkmal & Ausflugsziel

Die Rote Quelle in Alfhausen ist ein faszinierendes Naturphänomen, das sich durch sein auffälliges, rötliches Quellwasser auszeichnet. Das Wasser erhält seine charakteristische Färbung durch Eisenverbindungen, die sich im Untergrund lösen und an die Oberfläche gelangen. Besonders im Frühling und Herbst zeigt sich die Quelle besonders intensiv, wenn der Wasserfluss stärker ist und die Eisenoxide besonders deutlich sichtbar werden. Die Quelle liegt inmitten einer naturnahen Umgebung, die durch die Nähe zum Alfsee und den dortigen Naturschutzgebieten geprägt ist. Die Gewässerlandschaft um Alfhausen ist Teil eines geschützten Bereichs, der als Naturschutzgebiet WE 210 ausgewiesen ist und eine artenreiche Flora und Fauna beherbergt.

Die Rote Quelle ist nicht nur ein geologisches, sondern auch ein historisch bedeutsames Naturdenkmal. Die Region um Alfhausen war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie das zerstörte Großsteingrab „Wallen“ – auch als Heidenaltar bekannt – bezeugt. Diese archäologischen Spuren unterstreichen die lange Verbindung zwischen Mensch und Natur in dieser Landschaft. Die Quelle selbst ist eng mit den hydrologischen Besonderheiten des Artlands verbunden, das durch die historische Nutzung als Moorlandschaft und spätere Entwässerung geprägt wurde. Die Eisenverbindungen im Wasser deuten auf spezifische geologische Schichten hin, die sich über Jahrtausende gebildet haben und heute ein einzigartiges Naturerlebnis bieten.

Ein Besuch der Roten Quelle lohnt sich besonders für Naturliebhaber und Geologie-Interessierte. Die Quelle liegt in einer idyllischen Umgebung, die sich ideal für Spaziergänge und Entdeckungsreisen eignet. In der Nähe befindet sich der Alfsee, ein künstlich angelegter Stausee, der nicht nur als Hochwasserrückhaltebecken dient, sondern auch als beliebtes Erholungsgebiet mit Wassersportmöglichkeiten. Die Kombination aus natürlichen und kulturellen Highlights macht Alfhausen zu einem besonderen Ausflugsziel. Besonders sehenswert ist auch die Pfarrkirche St. Johannis, deren Ausstattung aus gotischer Zeit stammt und die Geschichte des Ortes widerspiegelt.

Die Rote Quelle ist ein lebendiges Beispiel für die Vielfalt der Natur im Artland. Sie zeigt, wie geologische Prozesse und menschliche Nutzung sich gegenseitig beeinflussen und eine einzigartige Landschaft schaffen. Die Quelle ist ein Ort der Ruhe und des Staunens, an dem man die Schönheit der regionalen Natur erleben kann. Ob als Teil einer Wanderung oder als Ziel einer Exkursion – die Rote Quelle bietet eine besondere Atmosphäre, die Besucher nachhaltig beeindruckt. Die Umgebung lädt dazu ein, die Verbindung zwischen Geschichte, Kultur und Natur hautnah zu erleben.

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