Grünes 'C' - Ausgleichsfläche
Highlights
- Das Grüne C verbindet Naturparks und schützt Kulturlandschaften im Raum Köln-Bonn.
- In Alfter liegt der landschaftlich reizvolle Vorgebirgshang innerhalb des Projekts.
- Das Projekt fördert Freiräume und begrenzt Siedlungsflächen entlang des Rheins.
Tipps
- Das Grüne C in Alfter eignet sich gut zum Entspannen und Spazierengehen in ruhiger Umgebung.
- Müll sollte eigenverantwortlich mitgenommen werden, um die Natur zu schonen.
- Alternativen zum Parken vor Ort erkunden, da Parkverbote mit hohen Gebühren verbunden sein können.
Eigenschaften
Über Grünes 'C' - Ausgleichsfläche
Das Grüne „C“ ist ein großangelegtes Landschaftsprojekt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen und Teil der Initiative Regionale 2010 im Ballungsraum Köln-Bonn. Es umfasst ein Netzwerk aus unterschiedlichen Landschaftsräumen, das sich von der Ville über den Rhein bis ins Siegtal und zum Siebengebirge erstreckt. Ziel des Projekts ist es, die Kulturlandschaft langfristig zu sichern, Siedlungsflächen zu begrenzen und die Freiräume im ländlichen Raum zu erhalten. Das Areal in Alfter gehört zu den linken Rheinseiten des Projekts und liegt innerhalb des landschaftlich geprägten Gartenlands zwischen Alfter, Bonn und Bornheim.
Die Fläche in Alfter selbst wird als Ausgleichsfläche bezeichnet und ist Teil des größeren Konzeptes des „Masterplan Grün“. Sie dient sowohl dem Naturschutz als auch der Freizeitnutzung und ist als Ruhe- und Erholungszone konzipiert. Auf dem Gelände befindet sich ein etwa drei Meter hoher Metallhochstand, der allerdings von Besucher:innen als wenig sinnvoll eingestuft wird, da er keine nennenswerten Sichtverbesserungen auf die umliegenden landwirtschaftlich genutzten Flächen bietet. Dennoch bietet der Ort eine ruhige Atmosphäre, die sich gut zum Verweilen und Entspannen eignet.
Ein zentrales Element des Grünen „C“ ist der sogenannte „Link“ – ein durchgehendes Wegenetz, das die verschiedenen Landschaftsräume miteinander verbindet. In Alfter schließt sich die Fläche nahtlos an das umliegende Grüngürtel-System an und lädt zu Wanderungen und Radtouren ein. Die Wegeverbindung verknüpft städtische und ländliche Räume und ermöglicht den Zugang zu weiteren Teilen des Projekts, darunter auch zu den „Stationen“ – besonderen Orten mit individueller Gestaltung – sowie den „Toren“, die als Übergänge zwischen urbaner und natürlicher Umgebung fungieren.
Das Projekt wird durch verschiedene öffentliche Institutionen gefördert, darunter das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung eines zusammenhängenden Landschaftsraums, der sowohl ökologische Funktionen erfüllt als auch Freizeitnutzung ermöglicht. Insgesamt umfasst das Grüne „C“ eine Fläche von 37 Quadratkilometern und verbindet damit verschiedene Naturschutzgebiete und Kulturlandschaften entlang des Rheins.
Trotz der positiven Ansätze stoßen einige Aspekte des Ortes auf Kritik. So wird bemängelt, dass das Parken am Gelände nicht mehr erlaubt ist, was den Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen erschwert. Auch die zunehmende Nutzung durch Partygänger, die ihren Müll nicht ordnungsgemäß entsorgen, wird als Problem wahrgenommen. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 3,9 von 5 Sternen bei 65 Bewertungen spiegelt die öffentliche Wahrnehmung sowohl die Stärken als auch die Defizite des Ortes wider.