Kirche/Kloster

Zisterzienserkloster Fürstenfeld

Fürstenfeld 7, 82256 Fürstenfeldbruck

Highlights

  • Das Zisterzienserkloster Fürstenfeld wurde 1263 als Sühne für die Hinrichtung von Maria von Brabant gegründet.
  • Die Klosterkirche St. Maria ist ein Hauptwerk des süddeutschen Spätbarock und wurde ab 1691 erbaut.
  • Heute beherbergt das Klosterareal Kulturinstitutionen wie das Museum und die Neue Bühne Bruck.

Tipps

  • Das nahegelegene Burgstall Engelsberg lädt zu einem kurzen Spaziergang ein und ergänzt den Besuch durch historische Vielfalt auf dem Moränenzug südlich des Klosters.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral: Zisterzienserkloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck

Das Zisterzienserkloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck zählt zu den bedeutendsten barocken Klosteranlagen Süddeutschlands und ist ein architektonisches Meisterwerk des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Ursprünglich 1263 als Sühneleistung für die Hinrichtung seiner ersten Ehefrau Maria von Brabant von Herzog Ludwig II. gegründet, entwickelte sich das Kloster im Laufe der Jahrhunderte zu einem kulturellen und geistlichen Zentrum von großer Bedeutung. Die heutige Klosterkirche Mariä Himmelfahrt entstand im Auftrag von Kurfürst Max Emanuel und wurde maßgeblich vom Münchner Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi entworfen, der mit dem Bau einen „bayerischen Escorial“ realisieren sollte – ein Ensemble aus Kloster und Schloss.

Die Kirche gilt als eines der Hauptwerke des süddeutschen Spätbarock und beeindruckt durch ihre monumentale Architektur sowie die üppige Innenausstattung. Besonders die Deckenfresken von Cosmas Damian Asam sowie die kunstvollen Altäre, darunter Werke der Gebrüder Asam, zählen zu den Höhepunkten der barocken Kunst. Die räumliche Gestaltung mit umlaufenden Emporengängen und eingehängten Emporen verleiht dem Kirchenraum eine außergewöhnliche Weite und Lichtdurchflutung. Die Bauarbeiten und die künstlerische Ausstattung zogen sich über fast ein ganzes Jahrhundert hin, was dennoch zu einer bemerkenswert harmonischen Gesamtwirkung führte.

Nach seiner Auflösung im Zuge der Säkularisation im frühen 19. Jahrhundert wurde das Klosterareal vielfach umgenutzt. Heute dient es als lebendiger Kulturort und beherbergt unter anderem das Veranstaltungsforum Fürstenfeld, das städtische Museum, Theateraufführungen und Galerien. Auch die ehemaligen Konventsräume sind kulturell und bildungspolitisch aktiv genutzt, etwa durch die Hochschule für den Öffentlichen Dienst. Ein besonderes Juwel im Ensemble ist der restaurierte Kurfürstensaal mit seinen prächtigen Fresken und Stuckaturen, der bei ausgewählten Anlässen für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Das Klosterareal lockt Besucherinnen und Besucher nicht nur durch seine architektonische und kunsthistorische Bedeutung, sondern auch durch seine ruhige Atmosphäre und die vielfältigen kulturellen Veranstaltungen. Die Kirche selbst bleibt ein aktiver Gottesdienstraum und zieht Gläubige und Kunstliebhaber aus nah und fern an. Ob bei einer geführten Tour, einem Konzert oder einfach beim Betreten des Kirchenraums – das Zisterzienserkloster Fürstenfeld bietet ein beeindruckendes Erlebnis, das die Besucher zutiefst berührt.

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Häufige Fragen zu Zisterzienserkloster Fürstenfeld

Wann wurde das Zisterzienserkloster Fürstenfeld gegründet?
Das Kloster Fürstenfeld wurde 1263 von Herzog Ludwig II. gestiftet. Es war eine Sühneleistung für die Hinrichtung seiner ersten Frau Maria von Brabant. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche Bedeutung hat die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt?
Die Klosterkirche gilt als Hauptwerk des süddeutschen Spätbarock und ist mit barocken Meisterwerken der Gebrüder Asam ausgestattet. Sie ist heute ein Gotteshaus und Kulturort. {stand}.

Quelle: website

Was kann man heute im Klosterareal Fürstenfeld erleben?
Heute beherbergt das ehemalige Klosterareal Museen, Galerien, das Veranstaltungsforum Fürstenfeld sowie die Neue Bühne Bruck. Die Kirche ist öffentlich zugänglich und ein kulturelles Zentrum. {stand}.

Quelle: website

Wer war der Baumeister der barocken Klosteranlage?
Der Münchner Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi wurde 1691 mit dem Bau der barocken Klosteranlage beauftragt. Nach seinem Tod führte Johann Georg Ettenhofer den Bau fort. {stand}.

Quelle: wikipedia