Kirche/Kloster

St. Peter

54668 Alsdorf

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral St. Peter Alsdorf

Die Pfarrkirche St. Peter in Alsdorf im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist ein bedeutendes sakral-kulturelles Denkmal der Region. Als römisch-katholische Kirche dem Apostel Petrus geweiht, bildet sie das Zentrum der Pfarrei, zu der auch die Filialorte Niederweis mit der Kirche St. Johannes Evangelist und Kaschenbach mit St. Michael gehören. Die Kirche genießt bei Besuchern eine hohe Beliebtheit, wie das durchschnittliche Google-Rating von 5,00 von 5 Sternen bei 40 Bewertungen zeigt.

Die Geschichte der Kirche reicht weit zurück. Bereits im Mittelalter war Alsdorf eine eigenständige Pfarrei im damaligen Erzbistum Trier. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1330. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Kollationsrecht mehrfach, ehe es schließlich mit der Französischen Revolution entfiel. Die ursprüngliche gotische Kirche, erbaut im Jahr 1472, wurde im Jahr 1926 größtenteils abgerissen. Lediglich der Chor blieb erhalten und dient heute als Friedhofskapelle. Aufgrund des Bevölkerungswachstums wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der Neubau der heutigen Kirche beschlossen, der zwischen 1903 und 1907 nach Entwürfen des Trierer Architekten Julius Wirtz entstand.

St. Peter ist eine einschiffige Saalkirche im Stil der Neuromanik, erbaut aus Bruchsteinen. Das Kirchenschiff umfasst vier Joche und wird im Osten vom Chor abgeschlossen, der mit einer halbkreisförmigen Apsis endet. An der Südwestecke erhebt sich ein dreigeschossiger Glockenturm, dessen Untergeschoss quadratisch und darüber achtgeschossig gestaltet ist. Das Westwerk wird durch ein rundbogiges Hauptportal und eine darüber angebrachte Rosette geprägt. Das Innere wird von Kreuzrippengewölben überspannt, die den neuromanischen Baustil konsequent umsetzen.

Die Ausstattung der Kirche ist weitgehend original erhalten und stammt aus der Zeit der Erbauung. Der Hochaltar sowie zwei Nebenaltäre sind schlicht und denkmalpflegerisch wertvoll im neuromanischen Stil gehalten. Auch die Kanzel sowie die historistische Innenmalerei gehören zur ursprünglichen Ausstattung. Besondere Aufmerksamkeit verdienen zudem die 14 Stationen des Kreuzwegs, das steinerne Taufbecken im neuromanischen Stil und eine hölzerne Pietà-Figur. Diese Elemente tragen maßgeblich zur sakralen Atmosphäre des Gotteshauses bei.

St. Peter steht auf der Liste der Kulturdenkmäler des Ortes Alsdorf und ist ein beeindruckendes Beispiel für den neuromanischen Kirchenbau des frühen 20. Jahrhunderts im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Sie verkörpert nicht nur religiöse, sondern auch architektonische und kunsthistorische Bedeutung und lädt sowohl Gläubige als auch Interessierte zu Besuch und Besinnung ein.

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Häufige Fragen zu St. Peter

Wem ist die Pfarrkirche St. Peter in Alsdorf geweiht?
Die Pfarrkirche St. Peter in Alsdorf ist dem heiligen Apostel Petrus geweiht. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die heutige Kirche St. Peter erbaut?
Die heutige Pfarrkirche St. Peter wurde von 1903 bis 1907 nach Plänen des Architekten Julius Wirtz erbaut. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Filialorte gehören zur Pfarrei St. Peter?
Zur Pfarrei St. Peter gehören die Filialorte Niederweis mit St. Johannes Evangelist und Kaschenbach mit St. Michael. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welchen Baustil hat die Kirche St. Peter?
St. Peter ist eine neuromanische Saalkirche aus Bruchsteinen mit einem Chor und Glockenturm. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia