Myriameterstein 48 (XLVIII)
Highlights
- Myriameterstein 48 (XLVIII) wurde 1867 zur Vermessung des Rheins zwischen Basel und Rotterdam errichtet.
- Der Stein befindet sich am Rheinufer und trägt historische Entfernungsangaben zu Basel, Rotterdam und Landesgrenzen.
- Er ist aus Ibbenbürener Sandstein gefertigt und zeigt auf allen vier Seiten verschiedene Messwerte.
Tipps
- Myriameterstein 48 bietet eine informative Rastmöglichkeit mit historischem Hintergrund und guter Aussicht.
- Der Stein ist mit römischen Ziffern beschriftet und zeigt Entfernungen von Basel sowie bis Rotterdam an.
- Ideal für eine kurze Pause bei Radtouren oder Spaziergängen entlang des Rheins.
Eigenschaften
Über Myriameterstein 48 (XLVIII)
Der Myriameterstein 48 (XLVIII) ist ein historischer Vermessungsstein am Rheinufer im Bundesland Rheinland-Pfalz, in der Region CDA. Er gehört zu einer Reihe von Myriametersteinen, die im 19. Jahrhundert entlang des Rheins zwischen Basel und Rotterdam aufgestellt wurden, um die Flusskilometrierung und die topografischen Gegebenheiten zu dokumentieren. Diese Steine tragen wichtige Informationen zur Flusshöhe über dem Amsterdamer Pegel sowie zur Entfernung zu ausgewählten Referenzpunkten wie Basel und Rotterdam. Der Stein 48 ist entsprechend mit römischen Ziffern gekennzeichnet und zeigt auf seinen Seiten die typischen Vermessungsdaten, die für die damalige Rheinschifffahrt und Flussregulierung von Bedeutung waren.
Die Myriametersteine basieren auf einer Vereinbarung der Central-Commission für die Rhein-Schiffahrt aus dem Jahr 1864, welche eine einheitliche Vermessung des Rheins vorsah. Die Steine selbst wurden aus Ibbenbürener Sandstein gefertigt und verfügten über eine charakteristische Pyramidenform mit Beschriftungen auf allen vier Seiten. Ursprünglich alle zehn Kilometer entlang des Flusses angeordnet, fungierten sie als wichtige Orientierungshilfen und Festpunkte der Landesvermessung. Heute sind viele der Originalsteine verschwunden, einige wurden jedoch restauriert oder an markanten Stellen neu aufgestellt. Der Myriameterstein 48 zählt zu den erhaltenen Exemplaren und ist somit ein Zeugnis der historischen Flussvermessung und Planung.
Der Standort des Steins in CDA bietet nicht nur einen Einblick in die technische und historische Vermessung des Rheins, sondern auch eine ruhige Atmosphäre mit Raum für kurze Pausen. Gäste berichten von einer guten Erreichbarkeit, beispielsweise mit dem Fahrrad, und schätzen die Möglichkeit, sich an der frischen Luft auf einer nahegelegenen Bank auszuruhen. Die Aussicht auf den Fluss trägt zur Besonderheit des Ortes bei. Die klare Beschriftung des Steins wird dabei als informativ und anschaulich wahrgenommen, was den geschichtlichen Kontext besonders verständlich macht. Mit einer Bewertung von 4,20 von 5 Sternen spiegelt der Ort die Wertschätzung seiner Besucher wider, die sowohl die kulturelle Bedeutung als auch die stille Naturnähe genießen.
Der Myriameterstein 48 ist Teil eines größeren kulturhistorischen Netzwerks entlang des Rheins, das von Heimatvereinen und Denkmalschutzorganisationen gepflegt wird. In Rheinland-Pfalz sind mehrere dieser Steine als Denkmale anerkannt, darunter auch solche im Bereich des Regierungsbezirks Koblenz sowie der Landkreise Mainz-Bingen und Rhein-Hunsrück. Der Stein in CDA trägt damit nicht nur lokale, sondern auch überregionale Bedeutung als Zeugnis der gemeinsamen Rheinvermessung durch verschiedene europäische Staaten im 19. Jahrhundert. Seine Erhaltung ermöglicht einen direkten Zugang zur Geschichte der Flussregulierung, der Schifffahrt und der frühen Geodäsie.