Maria Engelport
Highlights
- 1913: Die Wallfahrtsstatue ‚Unsere Lieben Frau von Engelport‘ aus Trier wird ins Flaumbachtal gebracht und prägt die Tradition.
- Seit 2014 betreiben Anbetungsschwestern und Kanoniker des Instituts ‚Christus König‘ die Wallfahrt mit Kloster und Lourdesgrotte.
- Barrierefreie Zugänge (Eingang, Parkplatz, WC) und eine 1915 errichtete Lourdesgrotte machen Engelport zu einem inklusiven Pilgerort.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Anlage.
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz direkt am Gelände sorgt für eine einfache Erreichbarkeit des Klosters.
- Das barrierefreie WC bietet Komfort und Zugänglichkeit für alle Gäste während des Aufenthalts.
Eigenschaften
Kulturdenkmal Maria Engelport Treis-Karden
Die Maria Engelport in Treis-Karden ist eine bedeutende Wallfahrtsstätte und ein historisch prägendes Kloster im Herzen des Mittelrheintals. Gegründet im 12. Jahrhundert, entstand hier zunächst ein „Betshaus“ mit Klosteranlage, das von Zisterzienserinnen aus dem nahegelegenen Kloster Kumbd bei Simmern besiedelt wurde. Die spirituelle Atmosphäre und die malerische Lage am Flaumbachtal machten den Ort schnell zu einem Pilgerziel, das bis heute Gläubige aus nah und fern anzieht.
Ein zentrales Element der Maria Engelport ist die 1913 aus dem Nachlass des Trierer Domkapitulars Hulley stammende Statue „Unsere Lieben Frau von Engelport“. Sie wurde durch Pfarrer Haubrich ins Flaumbachtal gebracht und steht seither als Symbol der Marienverehrung im Mittelpunkt der Wallfahrt. Besonders bekannt ist zudem die 1915 errichtete Lourdesgrotte, die an die Heiligtümer von Lourdes erinnert und heute vor allem von Motorradfahrern auf ihren Touren durch die Eifel besucht wird. Die Grotte ist ein Ort der Stille und Andacht, der sich nahtlos in die grüne Umgebung einfügt.
Seit 2001 leben hier die Anbetungsschwestern sowie die Kanoniker und Oblaten des Instituts Christus König und Hohepriester, die die Tradition der Maria Engelport als aktive Gemeinschaft weiterführen. Der Orden der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria prägte den Ort über ein Jahrhundert lang, bevor er 2013 nach 110-jähriger Präsenz den Ort verließ. Heute zählt das Institut über 30 Schwestern, die durch Gebet, Seelsorge und die Bewahrung der Wallfahrtsstätte die spirituelle Verbindung zum Ort lebendig halten.
Die Maria Engelport ist nicht nur ein kulturelles Denkmal, sondern auch ein barrierefreier Ort für alle Besucher. Mit rollstuhlgerechtem Zugang, einem behindertengerechten Parkplatz und einem rollstuhlgerechten WC bietet sie eine inklusive Infrastruktur, die den Komfort und die Teilhabe aller Gäste sicherstellt. Die harmonische Verbindung von Geschichte, Natur und spiritueller Praxis macht die Maria Engelport zu einem besonderen Ausflugsziel für Kulturinteressierte und Pilger gleichermaßen.
Die Umgebung lädt zudem zu Wanderungen entlang des Flaumbachtals ein, während die Lourdesgrotte und die Marienstatue als stille Begleiter durch die Jahreszeiten wirken. Mit einem Google-Rating von 4,5 Sternen bestätigt die Maria Engelport ihren Ruf als eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten der Region.