Museum

Ist doch Ehrensache

Lademannbogen 124, 22339 Wandsbek

Highlights

  • Schüler:innen der Berufsschule Uferstraße entwickelten ein Stecksystem aus Holzwürfeln für die Ausstellung ‚Ist doch Ehrensache‘.
  • Die Wanderausstellung besteht aus 45 Tafeln – in kleinen Räumen sind auch Teilausstellungen möglich.
  • 2021/22 zeigte die Ausstellung u. a. im Hamburger Museum der Arbeit, im KörberHaus Bergedorf und im Harburger Rathaus.

Tipps

  • Die Ausstellung besteht aus einem modularen Stecksystem aus Holzwürfeln, das von Schülerinnen und Schülern einer Berufsschule entwickelt wurde.
  • Für den Besuch können je nach Raumgröße nicht alle 45 Ausstellungstafeln präsentiert werden, sondern eine Auswahl wird gezeigt.
  • Ein Begleitkatalog bietet zusätzliche Informationen und vertiefende Inhalte zur Ausstellung.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Museum in Wandsbek: Ehrensache erleben

Das Museum *„Ist doch Ehrensache“* in Wandsbek widmet sich einem faszinierenden Thema: der Kultur des Ehrenkodex und ihrer Bedeutung in der Gesellschaft. Die Ausstellung untersucht, wie Ehre in verschiedenen Lebensbereichen – von der Familie über den Beruf bis hin zu sozialen Normen – definiert und gelebt wird. Dabei werden historische und aktuelle Perspektiven verbunden, um zu zeigen, wie sich Vorstellungen von Ehre wandeln und gleichzeitig beständig bleiben.

Ein besonderes Merkmal der Präsentation ist das interaktive Ausstellungssystem *„Variation 2“*, das eigens von Schüler:innen der Beruflichen Schule Uferstraße entwickelt wurde. Das System besteht aus einem Stecksystem aus Holzwürfeln, das es ermöglicht, die Inhalte flexibel und anpassbar zu gestalten. So können Besucher:innen die Ausstellungsinhalte nicht nur passiv wahrnehmen, sondern durch die modulare Aufstellung selbst mitgestalten. Besonders in kleineren Räumen lässt sich eine Auswahl der insgesamt 45 Ausstellungstafeln präsentieren, um die Ausstellung auch ortsabhängig zugänglich zu machen.

Die Wanderausstellung wurde bereits an verschiedenen Orten in der Region gezeigt, darunter das KörberHaus in Bergedorf, das Hamburger Museum der Arbeit oder das Harburger Rathaus. Jeder Standort bietet die Möglichkeit, die Themen rund um Ehre aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten – sei es durch lokale Bezüge oder spezifische Schwerpunkte. Begleitend zur Ausstellung steht ein detaillierter Katalog zur Verfügung, der vertiefende Informationen und Kontexte liefert.

„Ist doch Ehrensache“ lädt dazu ein, sich mit gesellschaftlichen Werten auseinanderzusetzen und deren Ambivalenzen zu hinterfragen. Ob in der Arbeitswelt, im Familienleben oder im öffentlichen Diskurs: Ehre prägt unser Handeln – und genau diese Dynamik macht die Ausstellung zu einem spannenden Besuch für alle, die sich für Kultur, Geschichte und soziale Phänomene interessieren. Die Ausstellung zeigt, wie sehr Ehre nicht nur ein abstrakter Begriff ist, sondern konkrete Spuren in unserem Alltag hinterlässt.

Durch die Kombination aus partizipativer Gestaltung, historischen Exponaten und gesellschaftskritischen Fragestellungen bietet *„Ist doch Ehrensache“* eine einzigartige Mischung aus Museumserlebnis und Diskussionsanstoß. Besonders die Einbindung junger Gestalter:innen unterstreicht den innovativen Ansatz, der traditionelle Museumskonzepte mit moderner Partizipation verbindet.

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