Denkmal/Gedenkstätte

Bund Naturschutz Kiesgrube

84431 Heldenstein, 84431 Heldenstein

Highlights

  • Das Landschaftsschutzgebiet bietet rollstuhlgerechte Eingänge sowie eine Beobachtungshütte.
  • Zur Pflege der Gehölze werden seit 2011 Ziegen eingesetzt.
  • Angelegte Stein- und Holzhaufen sowie Tümpel dienen als Lebensraum für Eidechsen und Amphibien.

Tipps

  • Ein rollstuhlgerechter Eingang ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Gelände.
  • Eine Beobachtungshütte bietet eine Möglichkeit zur Naturbeobachtung.
  • Stein- und Holzhaufen sowie Tümpel dienen als Lebensräume für Eidechsen und Amphibien.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Denkmäler in Heldenstein: Bund Naturschutz Kiesgrube

Die Bund Naturschutz Kiesgrube in Heldenstein ist ein bedeutendes Landschaftsschutzgebiet und eine sehenswerte Destination für Naturbegeisterte. Das Areal dient als wichtiges Refugium für die lokale Flora und Fauna, wobei der Fokus auf dem Erhalt und der Förderung der biologischen Vielfalt liegt. Um den Lebensraum optimal zu gestalten, hat der BUND Naturschutz gezielt Stein- und Holzhaufen als Verstecke für Eidechsen sowie zahlreiche andere Arten angelegt. Zudem wurden neue Tümpel geschaffen, die insbesondere Amphibien und Libellen einen wertvollen Lebensraum bieten.

Ein besonderes Merkmal der Landschaftspflege in der Kiesgrube ist der Einsatz von Ziegen. Da Gehölze auf Dauer nicht ausreichend dezimiert werden konnten, werden diese Tiere eingesetzt, um den natürlichen Bewuchs durch ihre Fraßgewohnheiten zu regulieren und so die Offenlandstruktur zu erhalten.

Für Besucher bietet das Gebiet eine informative Infrastruktur. So wurde eine Beobachtungshütte eingeweiht, die maßgeblich durch den Bayerischen Naturschutzfonds gefördert wurde und es ermöglicht, die Tierwelt unobtrusiv zu beobachten. Zudem verfügt der Standort über einen rollstuhlgerechten Eingang, was die Zugänglichkeit für verschiedene Besuchergruppen erleichtert.

Die Region lässt sich ideal im Rahmen geführter Wanderungen erkunden. Die Natur- und Landschaftsführerin Lucia Karrer bietet im Frühjahr und Herbst Gruppenführungen am Toteiskesselweg an, um die Besonderheiten der Natur und Landschaft detailliert zu vermitteln.

Die Geschichte des engagierten Naturschutzes in der Region ist eng mit der Gründung durch Landesgeschäftsführer Helmut Steininger verknüpft. Im Laufe der Zeit entwickelten sich daraus verschiedene Ortsgruppen, unter anderem in Ampfing, Aschau/Inn, Kraiburg am Inn/Taufkirchen, Haag, Mühldorf/Inn sowie Neumarkt St., was die regionale Verankerung und die Bedeutung des Naturschutzverbands unterstreicht.

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…