Marienkirche
Highlights
- Die St.-Marien-Kirche in Anklam ist die älteste erhaltene Stadtkirche der Hansestadt und ein Denkmal nationaler Bedeutung.
- Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert, wurde im Stil der Backsteingotik gotisch überbaut und trägt Spuren verschiedener Epochen.
- Ihre außergewöhnlichen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert vermitteln einen nahezu vollständigen Raumeindruck.
Tipps
- Besuchen Sie die St.-Marien-Kirche in Anklam, um ihre gotischen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert und das historische Backsteinbauwerk zu sehen.
- Die Kirche ist täglich geöffnet und bietet Einblicke in über 700 Jahre Geschichte der Stadt.
- Im Gemeindezentrum finden regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen statt, die Besucher willkommen heißen.
Eigenschaften
Ausflug zur Marienkirche in Anklam – Kultur und Sakralbau erkunden
Die St.-Marien-Kirche in Anklam ist das älteste und größte Sakralgebäude der Hansestadt und zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern Mecklenburg-Vorpommerns. Als evangelische Kirche geprägt, steht sie im Zentrum der Stadt und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Backsteingotik. Bereits im Mittelalter errichtet, vereint sie Spuren verschiedener Epochen – vom romanischen Grundriss bis hin zu gotischen Umbauten und modernen Ergänzungen. Ihre besondere architektonische und künstlerische Ausstattung macht sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Kultur- und Kircheninteressierte.
Das Äußere der Kirche zeigt den typischen norddeutschen Backsteinbau und eine dreischiffige Hallenkirche mit spätromanischem Chor und Sakristei. Der markante Turm, ursprünglich mit gotischem Spitzhelm geplant, trägt heute ein schlichtes Satteldach und ragt mit einer Höhe von 64 Metern über die Dächer der Stadt. Seine Gestaltung veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach, geprägt von Bränden und Kriegseinwirkungen. Besonders der Luftangriff im Zweiten Weltkrieg forderte sichtbare Spuren, doch die Kirche wurde bereits kurz nach dem Krieg wiedereingeweiht und bleibt bis heute ein aktives Gemeindezentrum.
Besondere Bedeutung erlangt die Marienkirche durch ihre außergewöhnlich gut erhaltenen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert. Diese wurden Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und zählen heute zu den bedeutendsten Beispielen mittelalterlicher Kirchenmalerei in Norddeutschland. Florale und geometrische Muster sowie Heiligendarstellungen in architektonischen Rahmen schmücken die Pfeiler und Scheidbogen des Langhauses. Die Malereien vermitteln einen nahezu vollständigen Raumeindruck und stehen stilistisch in Verbindung zu Werken in anderen regionalen Kirchen, wie etwa der Nikolaikirche in Stralsund. Diese kunsthistorische Besonderheit sichert der Kirche auch überregionale Aufmerksamkeit.
Trotz ihres historischen Kerns ist die Marienkirche kein Museum, sondern ein lebendiger Ort der Begegnung und des Glaubens. Im Jahr 2003 wurde im Anbau der Kirche eine moderne Wärmepumpe installiert – ein Zeichen für die zeitgemäße Ausrichtung der Gemeinde. Die evangelische Kirchengemeinde Anklam, zu der auch mehrere umliegende Dörfer gehören, pflegt eine aktive Gemeindelandschaft mit vielfältigen Angeboten für Jung und Alt. Die Kirche öffnet regelmäßig ihre Türen für Besucher und lädt zur Besinnung, Führung oder Konzert inmitten einer reichhaltigen sakralen Architektur ein.
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Häufige Fragen zu Marienkirche
Wann wurde die Marienkirche in Anklam erstmals urkundlich erwähnt?
Quelle: wikipedia
Welche architektonischen Besonderheiten hat die Marienkirche?
Quelle: wikipedia
Wie hoch ist der Turm der Marienkirche heute?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielt die Marienkirche heute in der evangelischen Kirchengemeinde Anklam?
Quelle: website