Museum

Museum im Steintor

Schulstraße 1, 17389 Anklam

Highlights

  • Das Museum im Steintor in Anklam ist seit 1989 im höchsten Stadttor Pommerns untergebracht und zeigt regionale Geschichte.
  • Das 13. Jahrhundert alte Steintor ist das einzige erhaltene Stadttor der Hansestadt und bietet über 111 Stufen einen Ausblick.
  • Das Museum beherbergt Ausstellungen zur Stadtgeschichte, zum Dreißigjährigen Krieg und zur Lilienthalstadt Anklam.

Tipps

  • Das Museum im Steintor bietet auf fünf Etagen eine umfassende Stadtgeschichte von Anklam mit Ausblick über die Dächer und das Peenetal.
  • Über 111 Stufen gelangt man bis in die oberste Etage – lohnt sich besonders für den Panoramablick über Anklam.
  • Regelmäßige Führungen und Sonderausstellungen ergänzen das Museumsangebot, teilweise mit Eintragung ins Gipfelbuch für Besucher über 70 Jahre.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Museum im Steintor

Das Museum im Steintor in Anklam ist eine bedeutende kulturhistorische Einrichtung in Mecklenburg-Vorpommern. Es befindet sich im gleichnamigen Steintor, einem der ältesten und höchsten Stadttore der Region. Das Backsteingebäude aus dem 13. Jahrhundert war einst Teil der mittelalterlichen Stadtmauer und ist heute ein Wahrzeichen der Hansestadt. Seit 1989 beherbergt es das regionalgeschichtliche Museum, das auf einer langen Tradition heimatkundlicher Sammlungen beruht. Bereits 1927 entstand mit Unterstützung der Lehrerschaft und durch Ankauf privater Sammlungen das erste Heimatmuseum der Stadt.

Das Museum erstreckt sich über fünf Etagen des ehemaligen Stadttors und präsentiert in seiner Dauerausstellung umfangreiche Exponate zur Stadt- und Regionalgeschichte. Themenschwerpunkte sind unter anderem die Slawen und Wikinger an der Peene, die Hansezeit, Anklams Rolle als Grenzstadt zwischen Schweden und Preußen sowie die Ereignisse zwischen 1933 und 1949. Ein besonderes Highlight ist der "Anklamer Münzschatz", ein bedeutender archäologischer Fund aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Über 111 Stufen gelangt man bis in die oberste Etage und genießt einen weiten Blick über Anklam und das Peenetal.

Das Museum versteht sich als Ort der regionalen Erinnerungskultur und vermittelt nicht nur durch Exponate, sondern auch durch Sonderausstellungen, Vorträge und Bildarchive ein vielschichtiges Bild der Vergangenheit. Zu den Dauerausstellungen zählen unter anderem die Geschichte der mittelalterlichen Gerichtsbarkeit, die Stadtgründung sowie die städtebaulichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts. Ein virtueller Rundgang ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu den Inhalten. Neben der Hauptausstellung im Steintor kooperiert die Einrichtung mit anderen Kulturorten der Stadt, etwa der Nikolaikirche, für thematische Führungen und Veranstaltungen.

Besucher berichten von überraschenden Entdeckungen auf jeder Etage und loben die informative Gestaltung der Ausstellungsräume. Die Kombination aus archäologischen Funden, historischen Bildern, Modellen und Schriftquellen ermöglicht einen anschaulichen Zugang zur Vergangenheit. Auch die Nutzung des Museums für schulische Zwecke wird durch spezielle Angebote unterstützt, etwa durch Unterricht im historischen Klassenzimmer der benachbarten Cothenius-Schule. Das Museum im Steintor fungiert damit als zentrale Institution zur Erhaltung und Vermittlung der regionalen Geschichte im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

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