Stadtpark

Hofgarten Ansbach

Geöffnet · Schließt um 22:00, 91522 Ansbach

Highlights

  • Der Hofgarten Ansbach wurde von 1726 bis 1743 mit Orangerie, Parterre und Lindensälen angelegt.
  • Die Orangerie zeigt ein barockes Blumenparterre und ein Sortiment historischer Kübelpflanzen.
  • Im Heilkräuter Garten des Hofgartens erinnert eine Gedenkstätte an Leonhart Fuchs.

Tipps

  • Besuch der Orangerie lohnt sich besonders im Sommer, wenn Zitronen-, Oliven- und Feigenbäume ausgestellt sind.
  • Der Heilkräutergarten ist auch im Winter sehenswert und lädt zum Erkunden ein.
  • Für Führungen wenden Sie sich an die Tourist-Information Ansbach, da diese auf Anfrage angeboten werden.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Hofgarten Ansbach

Der Hofgarten Ansbach ist eine barocke Gartenanlage in der Stadt Ansbach im bayerischen Mittelfranken. Er gehört zur Residenz Ansbach und wurde im 18. Jahrhundert angelegt. Ursprünglich vom Schloss räumlich getrennt, entstand zwischen 1726 und 1743 eine Orangerie mit einem vorgelagerten Parterre und zwei seitlichen Lindensälen. Die Hauptachse des Gartens wird von zwei doppelreihigen Lindenhochhecken gebildet und führt vom Schloss zur Orangerie. Die Bepflanzung des Parterres orientiert sich an barocken Musterbüchern und zeigt eine artenreiche Blütenpracht im Frühjahr und Sommer.

Die Orangerie beherbergt ein Sortiment mediterraner Kübelpflanzen wie Zitronen-, Pomeranzen-, Oliven-, Pistazien-, Lorbeer- und Feigenbäume, die vor allem in den Sommermonaten präsentiert werden. Sie dient heute nicht nur als architektonisches Highlight, sondern auch als Veranstaltungsraum und gastronomischer Treffpunkt. Im Jahr 2001 wurde zum 500. Geburtstag des Botanikers Leonhart Fuchs ein Heilkräutergarten angelegt, der auch im Winter interessante Einblicke in die Welt der Heilpflanzen bietet.

Im Hofgarten finden sich zudem mehrere Denkmale und Gedenktafeln, darunter Erinnerungen an Leonhart Fuchs, den Dichter Johann Peter Uz, den markgräflichen Minister Freiherr von Benkendorff sowie das tragische Schicksal des Kaspar Hauser, der 1833 im Garten ermordet wurde. Diese kulturhistorischen Bezüge machen den Hofgarten zu einem Ort, der nicht nur landschaftlich, sondern auch geschichtlich überzeugt.

Der Garten ist täglich zu bestimmten Zeiten geöffnet und frei zugänglich. Führungen können auf Anfrage gebucht werden. Die nahegelegene Schlossstraße und der Schlossplatz bieten zudem weitere Ausgangspunkte für Spaziergänge durch die ansbachische Innenstadt. Mit einer Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei über 500 Bewertungen zählt der Hofgarten zu den besonders gut bewerteten Sehenswürdigkeiten der Region.

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