Denkmal/Gedenkstätte

Bird Woman

Weingartenstraße 16, 44263 Dortmund

Highlights

  • Die ›Vogelfrau‹ entstand 2016 im Rahmen der Emscherkunst und steht am Phoenix-See in Dortmund-Hörde.
  • Die Skulptur verkörpert den Geist des Wandels der Region und verbindet Mythologie mit lokaler Industriegeschichte.
  • Gemeinsam mit dem ›Totem mit Elster‹ erinnert sie an die Stahl- und Kohleära sowie an die Transformation des Emschertals.

Tipps

  • Die Skulptur 'Bird Woman' lädt zur näheren Betrachtung ein – ihre Formensprache verbindet Mensch und Tier und erinnert an den Mythos des Phönix.
  • Ein Spaziergang entlang des Emscher-Wegs lohnt sich, um weitere Skulpturen aus der Reihe 'Spirits of the Emscher Valley' zu entdecken.
  • Die Aluminiumfigur ist wetterfest und kann bei jedem Wetter besucht werden – ideal für einen kurzen Parkstopp in Dortmund-Hörde.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Bird Woman

Die Skulptur „Bird Woman“ zählt zu den bedeutenden kulturellen Denkmälern im Stadtgebiet von Dortmund und ist Teil des Emscherkunstwegs, einer öffentlichen Kunstinstallation entlang des Emscher-Ufers. Die Aluminiumfigur wurde im Rahmen der Emscherkunst-Ausstellung erstmals 2016 am Phönixsee in Dortmund-Hörde präsentiert und später entlang des Emscher-Wegs auf der anderen Seeseite dauerhaft aufgestellt. Die Skulptur ist eines von mehreren Kunstwerken, die im Zuge der Transformation des ehemaligen Industriegebiets rund um den Phoenixsee entstanden sind.

Gestaltet wurde „Bird Woman“ vom Künstlerduo Lucy und Jorge Orta, das in Paris beheimatet ist. Die Arbeit entstand in einem partizipativen Prozess mit Bewohnerinnen und Bewohnern der umliegenden Stadtteile Hörde und Huckarde. Die Skulptur verkörpert eine mythische Verbindung zwischen Mensch und Vogel und verweist in ihrer Formgebung auf den Phönix, ein Symbol für Wiederauferstehung und Neubeginn. In dieser Gestaltung spiegelt sich der Wandel der Region vom industriellen Standort hin zu einem modernen Lebens- und Freizeitraum wider.

Die „Vogelfrau“ ist stilistisch geprägt durch eine natürliche Formensprache und steht in Dialog mit der Geschichte der Stahl- und Kohleindustrie, die einst prägend für Dortmund war. Die Skulptur trägt maßgeblich zur kulturellen Erinnerungskultur bei und verbindet lokale Erzählungen mit übergeordneten Themen wie ökologische Veränderung und gesellschaftlicher Wandel. Die verwendeten Materialien und die monumentale Gestaltung unterstreichen die dauerhafte Präsenz des Kunstwerks im Stadtraum.

Die Skulptur ist über die U-Bahnlinie erreichbar und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Phönixsee, einem ehemaligen Industriestandort, der heute als Naherholungsgebiet dient. „Bird Woman“ lädt zur Betrachtung und Reflexion ein und ist Teil einer größeren künstlerischen Erkundung des Emschertals, die sowohl die industrielle Vergangenheit als auch die Zukunftsperspektiven des Ruhrgebiets thematisiert. Die Figur gehört zu den Werken, die aus der Reihe „Spirits of the Emscher Valley“ stammen und die Identität der Region sichtbar machen.

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