Kirche/Kloster

Kloster der Karmelitinnen

Auf d. Klippe 20, 58454 Witten

Highlights

  • 1933 gegründet, zog der Karmel 1952 nach Witten – mit historischem Hammer aus Regensburg als Grundstein.
  • Teresianische Karmelitinnen (OCD) vereinen Gebet, Arbeit und bescheidene Lebensweise für Fürbitte und Nächstenliebe.
  • Rollstuhlgerechter Parkplatz und barrierefreie Sanitäranlagen ermöglichen Zugang zum Nonnenkloster in Witten.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Parkplatz ermöglicht eine einfache Anreise für Besucher mit eingeschränkter Mobilität.
  • Die barrierefreien Toiletten bieten Komfort und Zugänglichkeit für alle Gäste während des Besuchs.
  • Die Architektur des Klosters spiegelt die historische Kontinuität des Teresianischen Karmels wider, der auf dem Berg Karmel im 12. Jahrhundert entstand.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Karmelitinnenkloster Witten – Sakrale Kultur im Ausflug

Das Kloster der Karmelitinnen in Witten ist ein Ort der Andacht, des Gebets und der spirituellen Einkehr, der seit seiner Gründung 1952/53 eine bedeutende Rolle in der Region spielt. Die Geschichte dieser Gemeinschaft reicht jedoch weiter zurück: Ihre Wurzeln liegen im Jahr 1933 in Pawelwitz-Wendelborn bei Breslau, wo die Gründerinnen Mutter Marianna und Mutter Marie-Elisabeth den Karmel ins Leben riefen. Nach einer vorübergehenden Station in Neuburg an der Kammel fanden sie schließlich in Witten ein neues Zuhause – ein Ort, der sich seither als stille Oase im städtischen Umfeld etabliert hat.

Die Karmelitinnen in Witten gehören dem Ordo Carmelitarum Discalceatarum (OCD), auch Teresianischer Karmel genannt, an. Dieser Reformzweig des Karmelitenordens entstand im 16. Jahrhundert durch die Arbeit der heiligen Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz. Der Orden selbst hat seine Ursprünge im 12. Jahrhundert auf dem Berg Karmel in Palästina, wo bereits im Alten Testament die Propheten Elias und Elischa zu Füßen Marias erschienen. Die Karmelitinnen verbinden seit jeher kontemplatives Gebet mit einem Leben in bescheidener Einfachheit – ein Weg, der sie als Fürsprecherinnen vor Gott und als tröstliche Begleiterinnen für Menschen in Not auszeichnet.

Die Architektur und der historische Grundstein des Klosters in Witten verweisen auf eine tief verwurzelte Tradition. Bei der Grundsteinlegung 1952 wurde ein besonderer Hammer verwendet, der bereits 1641 bei der Errichtung des ersten deutschen Karmelitenklosters in Regensburg zum Einsatz gekommen war. Dieser Akt unterstreicht die Verbindung zur jahrhundertealten Ordensgeschichte, die von Reformen, spiritueller Strenge und einer ungebrochenen Hingabe an Maria geprägt ist. Das Kloster in Witten ist heute ein Ort der Stille, an dem die Schwestern ihr Leben nach den Regeln von Gebet, Arbeit und kontemplativer Einkehr gestalten.

Besucher:innen schätzen das Kloster nicht nur für seine spirituelle Atmosphäre, sondern auch für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, die klösterliche Lebensweise aus nächster Nähe kennenzulernen. Mit einer Google-Bewertung von 4,7 Sternen (basierend auf 21 Bewertungen) gilt das Kloster als ein Ort der Wertschätzung – barrierefrei zugänglich mit rollstuhlgerechtem Parkplatz und sanitären Einrichtungen. Wer sich auf eine Zeit der Besinnung einlassen möchte, findet hier eine ruhige Alternative zum Alltagsleben, umgeben von der stillen Präsenz einer Ordensgemeinschaft, die seit Jahrhunderten für Gebet und Nächstenliebe einsteht.

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