Museum

IFICAH

Am Ahrensberge 2, 21255 Hollenstedt-Wohlesbostel

Highlights

  • Das IFICAH Museum in Hollenstedt-Wohlesbostel zeigt exklusive Sonderausstellungen zu indonesischem und japanischem Kulturgut, darunter oft erstmals der Öffentlichkeit zugängliche Objekte.
  • Die gemeinnützige Stiftung IFICAH (seit 2014) erforscht immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe und nationales Kulturgut mit Fokus auf Restaurierung, Dokumentation und interaktiver Vermittlung.
  • Barrierefreier Zugang (rollstuhlgerechter Eingang, Parkplatz, WC) und ein Medienraum mit Videos ergänzen die Präsentation traditioneller Handwerkskunst wie japanisches Bambushandwerk oder Lackkunst.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Eintritt in das Museum und alle Ausstellungsbereiche.
  • Ein barrierefreier Parkplatz in unmittelbarer Nähe erleichtert die Anreise für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
  • Rollstuhlgerechte Toiletten stehen zur Verfügung, um den Besuch für alle Gäste komfortabel zu gestalten.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Museum IFICAH Hollenstedt-Wohlesbostel

Das IFICAH – Museum für Asiatische Kultur in Hollenstedt-Wohlesbostel ist eine 2014 gegründete gemeinnützige Stiftung, die sich der Erforschung und Bewahrung indonesischen und japanischen Kulturguts widmet. Als Schmelzpunkt vielfältiger Traditionen – geprägt durch historische Einflüsse, religiöse Vielfalt und koloniale Geschichte – setzt sich IFICAH für die Dokumentation und Vermittlung immateriellen Weltkulturerbes ein. Die Stiftung verbindet private Sammlungsbestände mit internationaler Museumsarbeit, um wissenschaftliche Standards und konservatorische Anforderungen zu erfüllen.

Im Herzen des Museums werden Sonderausstellungen präsentiert, die oft erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Aktuell lädt die Ausstellung „TAKE ZAIKU – DIE KUNST DES JAPANISCHEN BAMBUSHANDWERKS“ Besucher ein, die filigrane Handwerkskunst Japans zu entdecken. Über Jahrhunderte weitergegeben, verkörpert dieses Handwerk die Verbindung von Material und Handwerker – von traditionellen Körben bis zu dekorativen Objekten, die Natur und Ästhetik vereinen. Die Ausstellung verbindet konservatorische Sorgfalt mit interaktiven Elementen, etwa einem Medienraum mit Videos und Animationen, der das Erlebnis vertieft.

Die Stiftung IFICAH zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Experten aus, darunter traditionell ausgebildete Restauratoren und Sachverständige für japanische Lackkunst oder Elfenbein. Die Familie Aljunied, seit Generationen mit südostasiatischen Kunstobjekten vertraut, sorgt für eine fundierte Kuratierung und wissenschaftliche Begleitung. Führungen, Vorträge und thematische Abende ergänzen die Ausstellungen und ermöglichen ein tieferes Verständnis der dargestellten Kulturen – von der Philosophie des Bambushandwerks bis zu historischen Handwerkstechniken wie der Lackkunst Urushi-Dō.

IFICAH versteht sich als Brückenbauer zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem es nicht nur Objekte bewahrt, sondern auch gesellschaftliche Strukturen und handwerkliche Traditionen sichtbar macht. Durch Publikationen und Ausstellungen trägt die Stiftung dazu bei, oft vergessene Kulturen einem breiten Publikum näherzubringen – ein wichtiger Beitrag in einer Zeit, in der kulturelle Identitäten weltweit an Bedeutung gewinnen. Der rollstuhlgerechte Zugang und die barrierefreie Gestaltung unterstreichen dabei den Anspruch, Kultur für alle zugänglich zu machen.

Ob als Ort der Reflexion über historische Handwerkskunst oder als Plattform für wissenschaftliche Diskussionen: Das IFICAH Museum für Asiatische Kultur in Hollenstedt-Wohlesbostel bietet ein einzigartiges Erlebnis für alle, die sich für die Vielfalt asiatischer Kulturen begeistern. Die Stiftung verbindet dabei wissenschaftliche Präzision mit einer lebendigen Vermittlung – ein Erbe, das es zu bewahren und zu teilen gilt.

In der Nähe

Gastronomie in der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…