Denkmal/Gedenkstätte

Heimatmuseum

a. See 3, 39619 Arendsee (Altmark)

Highlights

  • Das Kloster Arendsee wurde 1183 gegründet und gehört heute zu den bedeutenden Baudenkmälern der Backsteinromanik in Sachsen-Anhalt.
  • Die Klosterkirche ist Maria, Johannes und Nikolaus geweiht und wurde 1208 geweiht, aber erst 1240 fertiggestellt.
  • Seit 1991 wird das ehemalige Klostergelände durch einen Förderverein gepflegt und beherbergt heute ein Heimatmuseum.

Tipps

  • Das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster mit romanischer Kirche ist ein geschichtsträchtiger Ort mitten in Arendsee und lädt zu Spaziergängen durch die Ruine ein.
  • In der Klosterkirche finden Besucher heute eine evangelische Pfarrkirche sowie archäologische und kulturhistorische Ausstellungen des Heimatmuseums.
  • Das Gelände eignet sich für Familien mit Kindern – neben den historischen Gebäuden gibt es Tiere zu sehen und ein Freigelände zum Erkunden.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Heimatmuseum

Das Heimatmuseum in Arendsee (Altmark) befindet sich im ehemaligen Benediktinerinnen-Kloster, das zu den bedeutenden romanischen Bauwerken der Region zählt. Die Klosterkirche, die heute als evangelische Pfarrkirche genutzt wird, ist ein eindrucksvolles Beispiel der Backsteinromanik und bildet zusammen mit dem historischen Klostergelände den nördlichsten Punkt der Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt. Die Anlage wurde im Mittelalter als Priorat gegründet und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte von einem katholischen Frauenkloster zu einem evangelischen Stift für adelige Frauen, bevor sie im 19. Jahrhundert aufgelöst und schließlich zu einer Ruine wurde.

Die heutige Nutzung des Geländes durch einen engagierten Verein hat zu einer liebevollen Gestaltung der Ausstellungen geführt, die sowohl archäologische Funde als auch regionale Kulturgeschichte präsentieren. Im Heimatmuseum werden Exponate aus der Zeit des Klosters, der späteren Nutzung als Amtssitz sowie Alltagsgegenstände aus der regionalen Geschichte gezeigt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der Tierwelt der Region, wobei auch exotische Tiere einen Platz in der Ausstellung finden. Die Räumlichkeiten bieten genügend Platz, um die verschiedenen Bereiche in Ruhe zu erkunden.

Die Klosterkirche selbst beeindruckt durch ihre architektonischen Details: Die dreischiffige Basilika mit siebenachsiger romanischer Südseite, fein gearbeiteten Friesen und schlichten, dennoch anmutigen Kapitellen vermittelt einen Eindruck von der ursprünglichen Klosterpracht. Im Inneren dominieren helle Farben, die im Kontrast zu den roten Backsteinornamenten stehen. Besonders erwähnenswert ist die Sandstein-Altarmensa aus dem frühen 13. Jahrhundert sowie die kunstvolle Ausstattung aus späteren Umbauten, darunter eine Kanzel und eine Orgel. Die südliche Apsis wurde im 18. Jahrhundert abgetragen, während die übrigen Teile im 19. Jahrhundert restauriert wurden.

Das Gelände des ehemaligen Klosterguts wurde nach der Auflösung des Stifts zunächst für städtische Zwecke genutzt, ehe es 1991 einem Förderverein übertragen wurde. Dieser setzt sich seitdem mit großem Engagement für die Pflege und Erhaltung des historischen Ortes ein. Die Ruinen des Klosters sind gepflegt und laden zu einem Spaziergang durch die Geschichte ein. Die Atmosphäre des Ortes wird von Besucherinnen und Besuchern als stimmig und informativ wahrgenommen, was sich auch im durchschnittlichen Bewertungsniveau von 4,2 von 5 Sternen widerspiegelt.

Bewertungen

4,2 (23) 4.2 aus 23 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,2 (23) 4.2 · 23 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…