Landeskundliche Bibliothek des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg
Highlights
- Die angeschlossene Landeskundliche Bibliothek für Spessart und Untermain ist öffentlich zugänglich und umfasst regionale Sammlungen.
- Das Archiv verwahrt überregional bedeutende Bestände vom Hochmittelalter bis ins 19. Jahrhundert, darunter Urkunden und historische Bücher.
Tipps
- Das Archiv im Schönborner Hof bietet Forschern und Interessierten Zugriff auf umfangreiche historische Bestände vom Hochmittelalter bis ins 19. Jahrhundert.
- Die angeschlossene Landeskundliche Bibliothek für Spessart und Untermain ist eine wertvolle Quelle für regionale Geschichte und Kultur.
- Ein digitaler Bestandteil mit Archivalien ist über die Deutsche Digitale Bibliothek und Archivportal-D einsehbar.
Eigenschaften
Kultur-Bibliothek Aschaffenburg: Landeskundliche Bibliothek des Stadt- und Stift
Die Landeskundliche Bibliothek des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg befindet sich im Herzen der Stadt Aschaffenburg im bayerischen Kreis Aschaffenburg. Sie ist ein integraler Bestandteil des Stadt- und Stiftsarchivs, das sowohl die kommunale Geschichte der Stadt als auch die umfangreichen Bestände des ehemaligen Kollegiatstifts St. Peter und Alexander dokumentiert. Die Bibliothek gilt als zentrale Anlaufstelle für regionale Geschichte und Kultur des Spessarts und des Bayerischen Untermains und bietet Forschenden sowie Interessierten umfangreiche Quellen zur Lokal- und Landeskunde.
Unter den herausragenden Schätzen der Bibliothek befinden sich seltene historische Werke, darunter die berühmte „Türckische Chronica“ von Johannes Adelphus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Dieses Buch, das die Geschichte der Osmanen bis zur damaligen Zeit darstellt, wurde einst vom Aschaffenburger Geschichtsverein erworben und ist bis heute ein wichtiges Zeugnis vergangener Sichtweisen und Kenntnisse. Auch das Zunftbuch der Aschaffenburger Krämer mit seinem bemerkenswerten Selbstporträt des Schlossbaumeisters Georg Ridinger zählt zu den besonderen Exponaten und gibt Einblicke in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben der frühen Neuzeit.
Die Bestände des Archivs reichen zeitlich vom Hochmittelalter bis ins 19. Jahrhundert und umfassen Urkunden, Akten, Rechnungsbücher, Protokolle sowie umfangreiche Sammlungen zur Stadtgeschichte. Dazu gehören auch Zeitungs- und Fotosammlungen sowie Archive ehemals selbstständiger Gemeinden, die heute zum Stadtgebiet gehören. Einige dieser Bestände wurden bereits digitalisiert und sind über nationale Portale wie die Deutsche Digitale Bibliothek oder das Archivportal-D öffentlich zugänglich. Auch eigens produzierte Podcasts und multimediale Inhalte erweitern das Angebot des Archivs und machen es für moderne Nutzer:innen erlebbar.
Das Stadt- und Stiftsarchiv ist seit den 1980er Jahren im barocken Schönborner Hof im Zentrum von Aschaffenburg untergebracht. Neben dem Archivgebäude gehören dazu der Vortragssaal im benachbarten „Storchennest“ sowie eine historische Hauskapelle, die auf Voranmeldung besichtigt werden kann. Die enge Verzahnung von Archiv und Bibliothek fördert die wissenschaftliche wie allgemeine Auseinandersetzung mit der Region. Besucher:innen profitieren von einem umfangreichen Fundus an regionalgeschichtlichen Materialien, der sowohl für genealogische Forschung als auch für kulturhistorische Studien von unschätzbarem Wert ist.
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Häufige Fragen zu Landeskundliche Bibliothek des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg
Was ist das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg?
Quelle: wikipedia
Wo befindet sich das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielt die Landeskundliche Bibliothek im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg?
Quelle: wikipedia
Welche Bestände beherbergt das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg?
Quelle: wikipedia