Kirche/Kloster

Pauluskirche

Paulusstraße 15, 63739 Aschaffenburg-Damm

Highlights

  • 1921: Holzbau mit Kellergeschoss als Versammlungsraum für 180 Personen in Aschaffenburg-Damm errichtet.
  • Pfarrerin Viola Wölfle leitet das Pfarramt; Kirche unterstützt seit 1908 lokale Projekte wie Tageseinrichtungen für Kinder.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen den Eintritt über einen rollstuhlgerechten Eingang.
  • Ein behindertengerechter Parkplatz steht in unmittelbarer Nähe der Kirche zur Verfügung, um die Anreise zu erleichtern.
  • Die Sanierung der Krypta bietet eine historische Ergänzung zum Kirchengebäude und lädt zu einem Besuch ein.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Pauluskirche Aschaffenburg-Damm: Sakrale Kultur

Die Pauluskirche in Aschaffenburg-Damm ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk mit einer bewegten Geschichte und einer lebendigen Gemeinde. Ursprünglich als eigenständiges Gotteshaus für die wachsende Bevölkerung des Damm-Viertels geplant, entstand die Kirche 1921 als Holzbau auf einem gemauerten Kellergeschoss. Der Bau diente zunächst als Versammlungsort für bis zu 180 Personen, umfasste eine Sakristei sowie eine Einliegerwohnung für den Vikar mit Küche und zwei Zimmern. Die Architektur spiegelt den Bedarf an einem lokalen Versammlungsraum wider, der sich aus der sozialen Entwicklung des Viertels ergab – geprägt von Bauern, Müllern und Häckern, die hier seit dem 17. Jahrhundert siedelten.

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich die Pauluskirche zu einem zentralen Ort des Gemeindelebens. 1984 wurden zwei wichtige Meilensteine erreicht: die Sanierung der Krypta, die seitdem als ruhiger Rückzugsort dient, sowie die Amtseinführung des ersten Gemeindediakons. Diese Schritte unterstrichen die Bedeutung der Kirche als sozialer und spiritueller Ankerpunkt für die Bewohner:innen Damm. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Gemeinde im lokalen Engagement – etwa durch finanzielle Unterstützung von Projekten wie der Schülerbetreuung für berufstätige Eltern oder durch organisierte Ausflüge zu kulturellen Stätten, die den Austausch und die Verbundenheit stärken.

Die Pauluskirche besticht nicht nur durch ihre historische Bedeutung, sondern auch durch ihre barrierefreie Ausstattung. Mit einem rollstuhlgerechten Eingang, einem zugänglichen Parkplatz und einem behindertengerechten WC ist sie ein inklusiver Ort für alle Besucher:innen. Das moderne Pfarramt in der Nähe unterstreicht zudem die enge Verbindung zur Gemeinde, die durch Pfarrerin Viola Wölfle und weitere Verantwortliche geleitet wird. Die Kirche ist damit nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein lebendiger Raum für Begegnung, Bildung und gesellschaftliches Engagement – ein Stück Aschaffenburgs kulturelles Erbe mit Blick auf die Zukunft.

Für Besucher:innen bietet die Pauluskirche eine Mischung aus historischer Atmosphäre und praktischer Zugänglichkeit. Ob als Ort der Stille, für Gottesdienste oder als Ausgangspunkt für kulturelle Erkundungen: Die Kirche lädt ein, Teil eines aktiven Gemeindelebens zu werden. Ihr Erbe als eigenständiger Bau und ihr Engagement für die Region machen sie zu einem besonderen Punkt im kulturellen Angebot Aschaffenburgs – ein Ort, der Geschichte und Gegenwart verbindet.

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