Kirche/Kloster

St. Peter und Alexander

Stiftsgasse 5, 63739 Aschaffenburg

Highlights

  • Die Stiftskirche St. Peter und Alexander in Aschaffenburg ist die älteste Kirche der Stadt und wurde im 10. Jahrhundert erbaut.
  • Sie wurde von Herzog Liudolf von Schwaben und seiner Frau Ida gegründet und später zum Kollegiatstift mit Schule ausgebaut.
  • Die Basilika verfügt über bedeutende Kunstschätze und ist seit 1958 eine Basilica minor.

Tipps

  • Im Innenraum der Basilika befinden sich wertvolle Skulpturen, Reliefs und ein prunkvoller Hochaltar, der einen Besuch lohnt.
  • Ein Teil der kunsthistorischen Schätze der Stiftskirche ist im Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg ausgestellt und kann separat besucht werden.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Peter und Alexander

Die Stiftskirche St. Peter und Alexander in Aschaffenburg zählt zu den bedeutendsten sakralen Bauten der Stadt und ist mit ihrer Gründung im 10. Jahrhundert die älteste Kirche Aschaffenburgs. Ursprünglich an der Stelle eines karolingischen Rechteckbaus errichtet, entstand das Gotteshaus unter maßgeblichem Einfluss von Herzog Liudolf von Schwaben und seiner Gattin Ida. Die ursprünglich romanische Basilika wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet und frühgotisch überformt. Seit 1958 trägt sie den Titel einer Basilica minor und steht unter dem Patrozinium der Heiligen Petrus und Alexander – eine weltweit Weihe.

Die Kirche entwickelte sich im Mittelalter zur Hauptkirche der Stadt und wurde zum Zentrum eines einflussreichen Kollegiatstifts, das enge Verbindungen zum Mainzer Erzbistum unterhielt. Das Stift wuchs zu einer geistlichen und wirtschaftlichen Macht, die zahlreiche Pfarreien, Güter und Weinberge besaß. In seiner Blütezeit lebten bis zu 28 Kanoniker in der Anlage. Auch die politische Bedeutung des Ortes wurde durch das Stift geprägt, das zeitweise Residenz des Erzbischofs wurde. Erst im Zuge der Säkularisation wurde das Stift 1802 aufgelöst, die Kirche überging in städtische Nutzung und später in den Besitz der katholischen Pfarrgemeinde.

Die Stiftsbasilika beherbergt beeindruckende Kunstschätze, darunter reich verzierte Skulpturen, Reliefs und ein prunkvoll gestalteter Hochaltar. Ein Teil der Sammlung ist im angrenzenden Stiftsmuseum zu sehen, das sich im ehemaligen Kapitelhaus befindet. Die Kirche bildet heute den Mittelpunkt einer Pfarreiengemeinschaft aus drei Einrichtungen und bleibt ein Ort der Spiritualität und des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Mit einem durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen spiegelt die öffentliche Wahrnehmung die hohe kulturelle und religiöse Bedeutung des Ortes wider.

Die Architektur der Basilika sowie ihre reichhaltige Ausstattung zeugen von über tausend Jahren Geschichte. Die frühen Bauphasen, die gotischen Einflüsse und die spätere Anpassung an die liturgischen Bedürfnisse der Gemeinde prägen das Erscheinungsbild des Innenraums. Die Sakralbauten in unmittelbarer Nähe, wie das Aschaffenburger Schloss, ergänzen das kulturelle Umfeld, ohne dass direkte inhaltliche Bezüge bestehen. Die Stiftskirche bleibt ein zentraler Bestandteil des Stadtbilds und ein markantes Zeugnis der kirchlichen und städtischen Entwicklung Aschaffenburgs.

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