Schloss Hohenaschau
Highlights
- Schloss Hohenaschau wurde im 12. Jahrhundert von Konrad und Arnold von Hirnsberg erbaut.
- Das Schloss dient heute als Ferienwohnheim der Bundesfinanzverwaltung.
- Besucher können das Schloss nur im Rahmen einer Führung betreten.
Tipps
- Das Schloss Hohenaschau kann nur mit einer Führung besichtigt werden, die etwa eine Stunde dauert.
- Der Aufstieg zum Schloss erfolgt zu Fuß, dauert 15–20 Minuten und ist nicht rollstuhlgerecht.
- Kinderführungen sind separat angeboten und dauern rund 1,5 Stunden, Treffpunkt ist der Parkplatz an der Festhalle.
Eigenschaften
Kultur-Schloss Hohenaschau in Aschau im Chiemgau entdecken
Das Schloss Hohenaschau thront erhaben über dem Oberen Priental und prägt mit seiner markanten Silhouette die historische und kulturelle Landschaft von Aschau im Chiemgau in Bayern. Es zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern der Region und ist sowohl ein architektonisches Zeugnis mehrerer Epochen als auch ein lebendiger Ort mit vielfältigen Angeboten für Besucher. Ursprünglich im hohen Mittelalter als Burg errichtet, diente es fortan als Verwaltungszentrum und Symbol der Macht einflussreicher Adelsgeschlechter, die die Herrschaft im westlichen Chiemgau prägten.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders im Stil der Renaissance und des Hochbarock entstanden prachtvolle Bauten, darunter die barocke Schlosskapelle und das ehemalige Benefiziatenhaus, das heute als Prientalmuseum genutzt wird. Letzte große Umbauten erfolgten Anfang des 20. Jahrhunderts, bevor das Schloss schließlich an die Bundesrepublik Deutschland überging. Heute wird es hauptsächlich als Ferienwohnheim der Bundesfinanzverwaltung genutzt, öffnet jedoch regelmäßig für Besucher, die die Gelegenheit erhalten, die geschichtsträchtigen Räume bei einer Führung zu erkunden.
Das Schloss kann nur im Rahmen einer Führung betreten werden, die etwa eine Stunde dauert und regelmäßig an mehreren Tagen in der Woche angeboten wird. Neben den Regelführungen gibt es spezielle Angebote für Familien, Jugendliche und Gruppen, etwa die kindgerechte „Wilde Ritter – freche Feen“-Führung oder die erwachsenenorientierte „Sagenhaft!“-Erlebnisführung. Besucher erfahren dabei nicht nur Wissenswertes über die Baugeschichte, sondern auch faszinierende Geschichten über die früheren Bewohner und die Rolle des Schlosses in der Region.
Der Weg zum Schloss ist ein Erlebnis für sich: Vom kostenpflichtigen Parkplatz an der Festhalle führen mehrere Wege zum Schlossberg hinauf – entweder über einen steilen Ministrantenweg oder über Treppenabsätze entlang des Bürgermeister-Karl-Bauer-Wegs. Der Aufstieg dauert etwa 15 bis 20 Minuten und überwindet rund 70 Höhenmeter. Vom Basteitor aus sind noch einmal etwa 80 Treppenstufen bis zum Treffpunkt am Burgladerl zu bewältigen. Aufgrund der zahlreichen Stufen ist der Zugang für Rollstuhlfahrer und Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht barrierefrei. Im Burgladerl selbst gibt es die Möglichkeit, kleine Erfrischungen zu kaufen oder auf der Panorama-Terrasse zu verweilen.
Das Schloss Hohenaschau ist ein Ort der Begegnung von Geschichte, Kultur und Natur – eingebettet in die reizvolle Landschaft des Chiemgaus. Es lädt sowohl zur Besichtigung als auch zur Erholung ein und ist ein lohnendes Ausflugsziel für Jung und Alt. Mit einem beeindruckenden Durchschnittsbewertung von 4,5 von 5 Sternen bei über 200 Bewertungen zählt es zu den besonders empfehlenswerten Kulturschätzen Bayerns.
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Häufige Fragen zu Schloss Hohenaschau
Wann wurde Schloss Hohenaschau erbaut?
Quelle: wikipedia
Wer hat Schloss Hohenaschau ursprünglich erbaut?
Quelle: website
Welche Besichtigungsmöglichkeiten gibt es am Schloss Hohenaschau?
Quelle: website
Welche architektonischen Stilrichtungen prägen Schloss Hohenaschau?
Quelle: wikipedia