Parks & Gärten

Ichterloh

59348 Lüdinghausen

Highlights

  • Das Haus Ichterloh ist eine ehemalige Burganlage nördlich von Capelle im Kreis Coesfeld.
  • Die heutigen Reste umfassen ein Vorburggebäude und Teile der Wassergräben.
  • Das Naturschutzgebiet Ichterloh erstreckt sich über etwa 217 Hektar zwischen Ascheberg und Nordkirchen.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet Ichterloh eignet sich gut für Wanderungen, besonders über den Hauptweg, der durch das Waldstück führt.
  • Bei Besuchen im Sommer sollte man beachten, dass Nebenwege teilweise stark zugewachsen sein können.
  • Vom Wanderparkplatz Hirschpark aus lässt sich ein schöner Rundweg Richtung Schloss Westerwinkel beschreiten.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Ichterloh

Das Naturschutzgebiet Ichterloh liegt im nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld und erstreckt sich über Teile der Gemeinden Ascheberg und Nordkirchen. Es befindet sich nördlich des Ortsteils Capelle und grenzt im Osten an die Autobahn A 1 sowie im Süden an die Landesstraße L 671. Das rund 217 Hektar große Areal wurde in der Kategorie IUCN IV – Habitat/Species Management Area eingestuft und 1991 unter Naturschutz gestellt. Im Norden des Gebiets fließt der Teufelsbach, der zur natürlichen Begrenzung des Schutzgebiets beiträgt.

Das Gelände ist geprägt von einer abwechslungsreichen Mischung aus Waldflächen, Feuchtgebieten und strukturreichen Landschaftselementen. Diese Vielfalt bietet Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten und macht das Gebiet zu einem wichtigen Biotop im westfälischen Landschaftsbild. Die Vegetation wird dominiert von Waldflächen, die sowohl Laub- als auch Nadelbaumarten beinhalten. Im Gebiet sind zudem kleinere Wasserstellen sowie feuchte Streifen zu finden, die zur Artenvielfalt beitragen.

Historisch gesehen befindet sich im Naturschutzgebiet die ehemalige Burganlage Haus Ichterloh. Die Anlage, erstmals um das Jahr 1195 erwähnt, war über Jahrhunderte hinweg Sitz verschiedener Adelsgeschlechter. Heute sind nur noch Teile der Vorburg sowie Reste der Wassergräben erhalten. Abbildungen aus dem 19. Jahrhundert zeigen, dass das Herrenhaus einst zweiflügelig und zweistöckig war und auf einer von einer Mauer umgebenen Insel stand. Die zweite Insel beherbergte Stallungen, die später zu Wohnräumen umgebaut wurden.

Das Naturschutzgebiet wird von Wanderern gerne als abwechslungsreiches Ausflugsziel genutzt. Neben dem Hauptweg gibt es weitere Routen, die allerdings im Sommer teilweise stark zugewachsen sein können. Ein beliebter Weg führt vom Wanderparkplatz Hirschpark aus in Richtung Schloss Westerwinkel durch das Waldgebiet. Die Wegequalität variiert je nach Jahreszeit und gewählter Route, was das Gebiet besonders für Naturliebhaber attraktiv macht. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei über 170 Bewertungen wird die Gegend häufig als lohnenswertes Naturerlebnis beschrieben.

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