Denkmal/Gedenkstätte

AschheimMuseum

Münchner Str. 8, 85609 Aschheim

Highlights

  • Das AschheimMuseum zeigt archäologische Funde und historische Dokumente zu Aschheim und Dornach seit 1987.
  • 2015 wurde die Dauerausstellung auf 300 m² erweitert und verbindet Archäologie mit lokaler Geschichte.
  • Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplatz und WC ermöglichen barrierefreien Besuch des Museums.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht Besuchern ohne Barrieren den Eintritt ins Museum.
  • Ein barrierefreier Parkplatz direkt am Museumseingang steht für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen zur Verfügung.
  • Das rollstuhlgerechte WC bietet komfortable Sanitäranlagen für alle Gäste während des Besuchs.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Aschheim: Museum entdecken

Das AschheimMuseum in Aschheim ist ein faszinierendes Zeugnis der regionalen Geschichte und Archäologie, das Besuchern einen tiefen Einblick in die Entwicklung der Gemeinde bietet. Seit seiner Gründung 1987 als Geschichtlich-heimatkundliche Sammlung durch den Historiker Reinhard Riepertinger und Sigrid Osterkorn hat sich das Museum zu einem wichtigen Ort der Wissensvermittlung und des kulturellen Erbes entwickelt. Die Dauerausstellung wurde 2015 auf 300 Quadratmeter erweitert und verbindet archäologische Funde mit historischen Überlieferungen, um ein umfassendes Bild der heutigen Gemeinde zu vermitteln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den beiden Ortsteilen Aschheim und Dornach, deren gemeinsame Vergangenheit durch Ausgrabungen und Forschung aufgearbeitet wird. Die restaurierten Grabfunde aus dieser Zeit – in Kooperation mit den Werkstätten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege – zeigen eindrucksvoll die Besiedlung und Kultur der Region. Auch ein Grab aus der Zeit zwischen 300 und 250 v. Chr. wurde 2008 entdeckt, als im Zuge des Baus der Geothermiezentrale archäologische Spuren freigelegt wurden.

Das Museum präsentiert zudem einzigartige Funde wie eine spätantike Schale, die 2005 in einem Brunnen an der Eichenstraße gefunden wurde. Die Verzierungen dieser Schale verweisen auf eine Verbindung zwischen römischer und frühmittelalterlicher Kunst, etwa durch schlangenartige Motive. Solche Exponate illustrieren die spannende Kontinuität und Entwicklung der regionalen Kultur über Jahrhunderte hinweg. Besonders hervorzuheben ist die barocke Schale aus dem 18. Jahrhundert, die die handwerkliche Tradition der Region widerspiegelt und die Besiedlung Aschheims in dieser Zeit dokumentiert.

Das AschheimMuseum legt Wert auf Barrierefreiheit und bietet rollstuhlgerechten Zugang, einen rollstuhlgerechten Parkplatz sowie ein rollstuhlgerechtes WC. Damit steht es allen Besuchern offen, die sich für die historische Entwicklung der Gemeinde interessieren. Die Ausstellung wird seit 2006 von Frau Pütz betreut und bleibt ein lebendiger Ort der Forschung, Sammlung und Präsentation – ein Muss für Kulturinteressierte und Geschichtsbegeisterte.

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