Aussichtsturm

Aspacher Panorama

· X9XG+R4, 71546 Aspach

Highlights

  • Die Vogesenkapelle wurde 1938 ohne Genehmigung der Nazibehörden erbaut.
  • Sie steht auf 1015 m am Panorama-Wanderweg zwischen St. Märgen und St. Peter.
  • Leopold Hättich gelobte ihren Bau nach einem Erlebnis im Ersten Weltkrieg.

Tipps

  • Wanderer finden entlang des Panorama-Wanderwegs informative Schilder über die Region und den Weinanbau.
  • Bei klarem Wetter erstreckt sich die Sicht von der Vogesenkapelle bis zum Fernsehturm Stuttgart.
  • Die nahegelegene Vogesenkapelle ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk mit historischem Hintergrund aus dem Ersten Weltkrieg.

Eigenschaften

Outdoor Familie Aktiv Ganzjährig

Über Aspacher Panorama

Das Aspacher Panorama in Aspach, Baden-Württemberg, ist eine beliebte Aussichtsplattform, die Besucher mit einem beeindruckenden Rundblick über die Region begrüßt. Die Anlage liegt günstig am Panorama-Wanderweg und lädt sowohl Wanderer als auch Tagesgäste zu einem kurzen Aufenthalt mit landschaftlicher Aussicht ein. Die umliegende Gegend zeichnet sich durch kleine, reizvolle Sträßchen und gut ausgebaute Wanderwege aus, die zu einem angenehmen Erlebnis im Freien einladen.

Ein besonderes Highlight ist die weite Sicht, die an klaren Tagen bis über den Fernsehturm von Stuttgart reicht. Neben der Panoramaaussicht bieten Infotafeln beim Aufstieg interessante Einblicke in die regionale Weinbaukultur. Diese gut gestalteten Erläuterungen ergänzen den Aufenthalt und vermitteln Wissenswertes über die Besonderheiten der örtlichen Landwirtschaft. Die Kombination aus Naturerlebnis und kultureller Information macht den Ort zu einem lohnenswerten Zwischenstopp.

Die nahegelegene Vogesenkapelle, die sich ebenfalls am Panorama-Wanderweg befindet, verleiht der Region eine historische Note. Sie wurde nach einem Gelübde des Altbauern Leopold Hättich errichtet, der während des Ersten Weltkriegs von den Vogesen aus den Schwarzwald erblickte. In seiner Erinnerung und als Zeichen des Dankes für die verschonte Heimat entstand später die Kapelle zu Ehren des göttlichen Herzens Jesu. Obwohl ohne offizielle Genehmigung erbaut, blieb das Bauwerk bestehen und trägt heute zur historischen und kulturellen Bedeutung des Weges bei.

Das Areal selbst ist einfach zugänglich, allerdings ist das Parken nur in etwas größerer Entfernung möglich. Einige Besucher bemängeln den Zustand der Einrichtung: insbesondere die durch Hitze beschädigten Tische und das Fehlen einer Feuerstelle. Dennoch überwiegt das positive Feedback, insbesondere zur Aussicht, die viele als und weitreichend beschreiben. Mit einer Bewertung von 4,80 von 5 Sternen bei acht Bewertungen zählt der Aussichtspunkt zu den besonders gut aufgenommenen Sehenswürdigkeiten der Region.

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