Denkmal/Gedenkstätte

Cattedrale Di Augsburg

Frauentorstraße 1, 86152 Augsburg

Highlights

  • Der Hohe Dom zu Augsburg vereint ottonische und gotische Bauelemente und ist ein bedeutendes Beispiel der deutschen Kirchenarchitektur.
  • Im Dom befinden sich unter anderem der Weingartner Altar von Hans Holbein d. Ä. und eine Bronzegruppe mit Kreuzigung von Josef Henselmann.
  • Das Diözesanmuseum St. Afra neben dem Dom zeigt hochwertige Kunstschätze und archäologische Funde zur Geschichte des Bistums.

Tipps

  • Besuchen Sie die beeindruckende Kathedrale, um die besondere Atmosphäre und die bunten Fenster zu erleben.
  • Achten Sie auf die Architektur – der Wechsel vom ottonischen Westbau zum gotischen Ostchor ist auffallend.
  • Informieren Sie sich über die historischen Schichten des Doms, etwa im Diözesanmuseum St. Afra.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Cattedrale Di Augsburg

Die Cattedrale Di Augsburg, auch bekannt als Hoher Dom zu Augsburg, zählt zu den bedeutendsten kulturhistorischen Denkmälern der Stadt und steht im Zentrum der historischen Altstadt. Die Kathedrale vereint architektonische Elemente aus verschiedenen Epochen und spiegelt die wechselvolle Geschichte der Region wider. Der älteste Teil des Gebäudes, der ottonische Westbau, entstand im 10. Jahrhundert und zeigt noch heute das ursprüngliche, unverputzte Mauerwerk. Die beiden charakteristischen Türme wurden im 11. Jahrhundert ergänzt. Im Osten schließt sich der gotische Chor an, dessen Bau im 14. und 15. Jahrhundert erfolgte und der mit beeindruckenden Figurenportalen im Süden und Norden ausgestattet ist.

Die Anfänge der Kirche reichen weiter zurück: Archäologische Funde in der Krypta deuten auf einen ersten Großbau zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert hin. Nach der Zerstörung des Domes im Jahr 994 wurde er durch kaiserliche Unterstützung wiederaufgebaut. Im Mittelalter wurde der Dom durch umfangreiche Stiftungen erweitert und umgestaltet. Im 14. Jahrhundert erfolgte die gotische Umgestaltung unter maßgeblichem Einfluss des Kustos Konrad von Randegg. Dazu zählen unter anderem der Westchor, die Andreas- und Hilariakapelle sowie der umlaufende Ostchor mit Kapellenkranz. Die vollständige Weihe des Ostchores erfolgte im frühen 15. Jahrhundert.

Die barocke Innenausstattung des 16. und 17. Jahrhunderts wurde im 19. Jahrhundert weitgehend entfernt und durch eine neugotische Gestaltung ersetzt. Dennoch blieben einige spätgotische Kunstwerke erhalten, darunter der Weingartner Altar von Hans Holbein dem Älteren. Weitere bemerkenswerte Elemente sind der romanische Säulenbaldachin, der Bischofsthron aus dem 12. Jahrhundert sowie die Bronzegruppe der Kreuzigung von Josef Henselmann, die in den 1960er Jahren ergänzt wurde. Auch die fünf Prophetenfenster aus dem 11. Jahrhundert zählen zu den künstlerischen Höhepunkten und gelten als Teil des ältesten erhaltenen Glasgemäldezyklus weltweit.

Das benachbarte Diözesanmuseum St. Afra beherbergt wertvolle Sakralgegenstände und Architekturteile, darunter das alte romanische Portal sowie karolingische Funde aus der Baugeschichte des Domes. Die Kathedrale selbst bleibt ein Ort der Andacht, Kultur und Geschichte und zieht Besucher durch ihre imposante Architektur und die ruhige Atmosphäre an. Die klare räumliche Struktur und die Vielschichtigkeit der Bauepochen machen sie zu einem wichtigen Zeugnis christlicher Architektur in Bayern.

Bewertungen

4,7 (23) 4.7 aus 23 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,7 (23) 4.7 · 23 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…