Kirche/Kloster

St. Peter am Perlach

Romanische Kirche aus dem 11. Jh., 86143 Stadt Augsburg

Highlights

  • St. Peter am Perlach ist eine der ältesten Kirchen Augsburgs und stammt aus dem 11. Jahrhundert.
  • Die Kirche beherbergt die berühmte Knotenmadonna, ein Marienbild um 1700, das Papst Franziskus besonders schätzt.
  • Täglich wird um 9.30 Uhr Messe gefeiert und die Kirche ist von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Tipps

  • Die romanische Hallenkirche St. Peter am Perlach im Stadtzentrum von Augsburg ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet und bietet einen ruhigen Raum für Besucher und Betende.
  • Gottesdienste finden täglich um 9.30 Uhr statt, Führungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Peter am Perlach

Die Kirche St. Peter am Perlach zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten der Stadt Augsburg. Als romanische Hallenkirche des 11. Jahrhunderts ist sie eine der ältesten Kirchen der Stadt. Ihre drei Schiffe sind noch heute deutlich erkennbar und zeugen von der baugeschichtlichen Bedeutung des Ortes. Besucher finden den Eingang zur Kirche am Fischmarkt, gegenüber dem Augsburger Rathaus, an der Südseite des markanten Perlachturms, der gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt und Teil der Kirche ist.

Besondere Aufmerksamkeit genießt die in der Kirche verehrte „Knotenmadonna“, ein Marienbild aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Darstellung zeigt Maria beim Entknoten eines Bandes und wird als „Knotenlöserin“ verehrt. Diese Figur erlangte durch Papst Franziskus internationale Bekanntheit, der von der Symbolik tief beeindruckt war und die Verehrung in seiner Heimat Argentinien förderte. Seitdem reisen viele Gläubige aus Südamerika gezielt nach Augsburg, um das Originalbild zu sehen und anzubeten. Die Kirche ist täglich geöffnet und bietet eine Andacht mit stimmungsvoller Orgelmusik sowie regelmäßig gefeierte Gottesdienste.

Ein weiteres bemerkenswertes Ausstattungsstück ist eine Terrakotta-Figur aus dem 12. Jahrhundert, die Christus als Pantokrator darstellt. Sie befindet sich im Eingangsbereich der Kirche und zeugt von der langen künstlerischen Tradition des Ortes. Die Kirche selbst ist von schlichter Eleganz geprägt, doch gerade diese Zurückhaltung verleiht ihr eine besondere Atmosphäre. Der geschlossene Raum lädt zur Besinnung und Stille ein – mitten im Trubel des Stadtzentrums.

Ein besonderes Merkmal der Geschichte von St. Peter ist die Gründung des Bürgervereins „Das Unternehmen von St. Peter“ im Jahr 1780. Dieser Verein setzte sich entscheidend dafür ein, dass die Kirche nach der Säkularisation nicht abgerissen wurde. Noch heute ist der Verein für die Pflege und Erhaltung des Gotteshauses verantwortlich. Führungen sind nach vorheriger Absprache möglich, wobei die Kirche bemüht ist, die Andachtszeit für Besucher und Gläubige nicht zu stören.

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