Mariä Himmelfahrt (Sarching)
Highlights
- Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Sarching wurde 1762 unter Verwendung älterer Teile erbaut und ist denkmalgeschützt.
- Das Kirchenschiff ist 18 Meter lang, der Turm mit barocker Zwiebelhaube erreicht eine Höhe von 26,5 Metern.
- Die Kirche beherbergt eine spätgotische Madonna am Hochaltar sowie barocke Seitenaltäre und einen historischen Kreuzweg von 1886.
Tipps
- Beim Besuch der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Sarching lohnt sich ein Blick auf die historische Glocken im Turm, darunter eine aus dem Jahr 1717 mit barocker Zwiebelhaube.
- Im Kircheninneren sind der spätgotische Hochaltar sowie die barocken Seitenaltäre und der historische Kreuzweg von 1886 sehenswert.
- Der Kirchhof, bis 1959 auch als Friedhof genutzt, ist von einer bis zu vier Meter hohen Mauer umgeben und über eine Treppenanlage betretbar.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral: Mariä Himmelfahrt (Sarching) in Barbing
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Sarching, einem Ortsteil der Gemeinde Barbing im Landkreis Regensburg, ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk mit einer langen Geschichte und künstlerisch wertvoller Ausstattung. Die denkmalgeschützte Kirche wurde im Jahr 1762 als Saalkirche mit Kreuz-Gratgewölbe errichtet und nutzt dabei auch ältere Bauteile. Besonders auffällig ist der Flankenturm mit seiner barocken Zwiebelhaube und dem kunstvoll gearbeiteten Turmkreuz, das ungewöhnlich nicht zum Kirchenschiff, sondern zum Kirchplatz ausgerichtet ist. Die Außenrenovierung im Jahr 2008 umfasste unter anderem die Dachsanierung sowie die Erneuerung des Glockenstuhls, während 2010 eine umfassende Innenrenovierung stattfand.
Das Innere der Kirche beherbergt wertvolle sakrale Kunstwerke. Der Hochaltar mit einer spätgotischen Madonna stammt aus dem 19. Jahrhundert und zeigt klassizistische Einflüsse. Wahrscheinlich zur ursprünglichen Ausstattung zählen die beiden barocken Seitenaltäre, die der Heiligen Familie sowie dem Heiligen Sebastian gewidmet sind. An den Altären finden sich Darstellungen bäuerlicher Schutzheiliger wie Johannes und Paulus, Wendelin und Leonhard. Am Chorbogen ist ein Dreifaltigkeitsrelief aus dem 20. Jahrhundert zu sehen, während die nördliche Langhauswand die Figuren des Pestheiligen Rochus und des hl. Sebastian zeigt. Besonders sehenswert ist der um 1886 entstandene Kreuzweg von Georg Halter und Vitus Borrowitzka sowie die Schleifladen-Orgel mit mechanischer Traktur aus dem 19. Jahrhundert.
Die Kirche verfügt über drei Glocken, darunter eine aus dem Jahr 1717, die mit 190 kg die leichteste ist und die Aufschriften „Hilfreiche Mutter dir kling ich zu Gfallen“ und „St. Rocho zu Ehren dies Erz soll erschallen“ trägt. Die beiden anderen Glocken wurden 1949 von der Gießerei Karl Hamm in Regensburg gegossen und zeigen die Inschriften „O Rex gloriae veni cum pace“ und „Magnifiact anima mea Dominum“. Im Kirchhof, der bis 1959 auch als Friedhof genutzt wurde, befinden sich unter anderem ein Epitaph für Hans Schwefer aus dem Jahr 1556 sowie die Reste eines mittelalterlichen Schlosses mit Schlossgraben, das einst als Unterkunft für Reichstagsgesandte diente.
Die Pfarrei Sarching wurde 1824 gegründet und war bis 1959 eine Filiale der Pfarrei Illkofen. Bereits seit dem 17. Jahrhundert war Mariä Himmelfahrt als Patronat der Kirche angegeben, die zeitweise auch als Wallfahrtsort von regionaler Bedeutung fungierte. Die heutige Kirche vereint sowohl Spätbarockes als auch spätgotische und klassizistische Elemente und ist ein beeindruckendes Zeugnis der regionalen Kirchengeschichte im Landkreis Regensburg.
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Häufige Fragen zu Mariä Himmelfahrt (Sarching)
Wann wurde die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Sarching erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche besonderen Glocken hat die Kirche Mariä Himmelfahrt?
Quelle: wikipedia
Was ist unter dem Hochaltar der Kirche zu finden?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielte Sarching vor 1814 religiös?
Quelle: website