126
Highlights
- Bühle ist der kleinste Stadtteil von Bad Arolsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg.
- Das Dorf liegt am Westrand des Naturparks Habichtswald, etwa 9 km südöstlich von Arolsen.
- 1235 wurde das nahe Schloss Höhnscheid als Augustinerchorfrauenkloster erwähnt.
Tipps
- Bühle ist ein kleiner Stadtteil von Bad Arolsen im Naturpark Habichtswald und eignet sich für ruhige Spaziergänge entlang des Dusebachs.
- Das nahegelegene Schloss Höhnscheid bietet kulturelle Einblicke und ist historisch über 750 Jahre alt.
- Über die Kreisstraßen 10 und 106 besteht eine gute Anbindung an Wolfhagen und die Umgebung.
Eigenschaften
Über 126
Der POI „126“ befindet sich im Stadtteil Bühle der Stadt Bad Arolsen im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Bühle ist der kleinste Stadtteil von Bad Arolsen nach Einwohnerzahl und liegt am Westrand des Naturparks Habichtswald im Langen Wald. Die Ortschaft zählt zu den ländlichen Teilbereichen der Region und ist geprägt durch ihre ruhige Lage und natürliche Umgebung. Unweit des Ortes fließt der Dusebach, der vom Jeppenteich im Südwesten gespeist wird.
Die Bezeichnung „126“ bezieht sich auf ein Feriendorf am Twistesee, das in unmittelbarer Nähe zum Naturpark liegt. Diese Lage macht den Standort besonders attraktiv für Naturliebhaber und Gäste, die eine ruhige Auszeit im Grünen suchen. Der Twistesee ist ein bekanntes Naherholungsgebiet in der Region und bietet vielfältige Möglichkeiten für Spaziergänge, Radtouren oder entspanntes Verweilen am Ufer. Die umliegende Landschaft lädt zu Erkundungsgängen im Wald und zu Beobachtungen der regionalen Flora und Fauna ein.
Bühle selbst verfügt über eine überschaubare Infrastruktur, passt sich aber nahtlos in das größere Netz von Bad Arolsen und dessen touristischen Angeboten ein. Die Ortschaft liegt etwa neun Kilometer südöstlich des Arolser Stadtzentrums und etwa viereinhalb Kilometer westlich von Wolfhagen. Die Landesstraße 3198 führt westlich durch das Dorf und verbindet die Bundesstraße 450 bei Landau mit der Bundesstraße 251 bei Freienhagen. Über die Kreisstraßen 10 und 106 besteht eine direkte Verbindung nach Wolfhagen.
Die Geschichte von Bühle reicht weit zurück. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte unter dem Namen „Bule“ im Zuge eines Landregisters eines waldeckischen Grafen. In unmittelbarer Nähe des Ortes steht das Schloss Höhnscheid, das ursprünglich als Augustinerchorfrauenkloster errichtet wurde. Im Rahmen der hessischen Gebietsreform wurde Bühle zum 31. Dezember eines Jahres im frühen 20. Jahrhundert auf freiwilliger Basis in die Stadt Arolsen eingegliedert und erhielt den Status eines Ortsbezirks mit eigener Ortsverwaltung.