Buchenwälder und Wiesentäler bei Stünzel
Highlights
- Das Naturschutzgebiet Buchenwälder und Wiesentäler bei Stünzel erstreckt sich auf etwa 453 Hektar südlich von Bad Berleburg.
- Es schützt überregional bedeutsame Biotope, darunter bodensaure Buchenwälder, Quellen, Bäche und artenreiche Wiesentäler.
- Zu den FFH-Lebensräumen gehören u. a. Borstgrasrasen, Feuchtwiesen und Hainsimsen-Buchenwald sowie Lebensräume seltener Tierarten.
Tipps
- Das Gelände umfasst vier Teilflächen südlich von Bad Berleburg und ist überwiegend zu Fuß zu erkunden.
- Besucher finden bodensaure Buchenwälder, Quellbereiche und artenreiche Wiesentäler vor, die zum Beobachten seltener Tier- und Pflanzenarten einladen.
- Anschluss an das größeren Naturschutzgebiet Buchenwälder und Wiesentäler Bad Laasphe bietet zusätzliche Erkundungsmöglichkeiten.
Eigenschaften
Natur- und Schutzgebiete in Bad Berleburg Stünzel: Buchenwälder und Wiesentäler
Das Naturschutzgebiet „Buchenwälder und Wiesentäler bei Stünzel“ liegt im südlichen Teil der Stadt Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen. Es erstreckt sich zu beiden Seiten der Landesstraße L 178 und grenzt westlich an die Bundesstraße B 62 sowie nördlich an die B 480. Das rund 453 Hektar große Schutzgebiet umfasst vier Teilflächen und zählt zu den bedeutenden Landschaftsschutzgebieten der Region. Es wurde unter der Kennnummer SI-088 rechtskräftig unter Naturschutz gestellt und ist Teil eines größeren, zusammenhängenden Waldkomplexes.
Im Zentrum des Schutzgebiets stehen vielfältige und naturbelassene Lebensräume im Fokus des Naturschutzes. Dazu gehören großflächige, bodensaure Buchenwälder, naturnahe Quellbereiche und Bäche mit artenreicher Unterwasservegetation sowie strukturreiche Wiesentäler. Typische Biotope des Gebiets sind unter anderem Erlen-Eschen-Auenwälder, Nass- und Feuchtwiesen, Borstgrasrasen sowie Blockhalden und Felsenstrukturen. Diese Lebensräume beherbergen seltene und zum Teil streng geschützte Tier- und Pflanzenarten, darunter die Bechsteinfledermaus, das Große Mausohr und die Groppe. Auch verschiedene im Anhang der FFH-Richtlinie gelistete Lebensraumtypen wie Hainsimsen-Buchenwald oder Berg-Mähwiesen sind im Gebiet vertreten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Naturschutzes liegt auf dem Erhalt der landschaftstypischen Vielfalt und der geologischen sowie bodenkundlichen Besonderheiten. Dazu zählen unter anderem Nieder- und Übergangsmoore, Ranker sowie Gley- und Aueböden. Diese schutzwürdigen Böden tragen maßgeblich zur regionalen Artenvielfalt bei und sind wichtige Grundlage für die Entwicklung artenreicher Pflanzengesellschaften. Die strukturreichen Buchenwälder mit Altholzanteilen, Totholz und natürlicher Verjüngung bieten zudem Lebensraum für verschiedene spezielle Waldvögel, darunter der Rauhfußkauz, der Schwarzspecht und die Bekassine.
Das Naturschutzgebiet grenzt im Süden an das etwa 1212 Hektar große Naturschutzgebiet „Buchenwälder und Wiesentäler Bad Laasphe“ und bildet zusammen mit diesem ein zusammenhängendes Schutzgebiet von herausragender ökologischer Bedeutung. Diese Kontinuität trägt entscheidend zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und der landschaftlichen Eigenart der Region bei. Als Zeugnis der Naturgeschichte und als Forschungsraum für die Landeskunde dient das Gebiet zudem als wichtige Grundlage für naturwissenschaftliche Beobachtungen und Erkenntnisse.
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Häufige Fragen zu Buchenwälder und Wiesentäler bei Stünzel
Wo befindet sich das Naturschutzgebiet Buchenwälder und Wiesentäler bei Stünzel?
Quelle: wikipedia
Wie groß ist das Naturschutzgebiet Buchenwälder und Wiesentäler bei Stünzel?
Quelle: wikipedia
Welche Schutzgründe führten zur Ausweisung des Gebiets?
Quelle: website
Welche Tierarten sind im Naturschutzgebiet besonders geschützt?
Quelle: website
Seit wann ist das Gebiet unter Naturschutz gestellt?
Quelle: website