Denkmal/Gedenkstätte

Johannes der Täufer

Karlstraße 71, 78166 Donaueschingen

Highlights

  • Die katholische Pfarrkirche St. Johann in Donaueschingen ist Johannes dem Täufer geweiht.
  • Das Doppelturmbauwerk im böhmischen Barockstil wurde von 1724 bis 1747 erbaut.
  • Die Patronatsrechte liegen beim Haus der Fürsten von Fürstenberg.

Tipps

  • Die Johannes der Täufer geweihte Kirche in Donaueschingen ist ein barockes Bauwerk mit beeindruckender Doppelturmfassade und wertvollen Altären aus dem 18. Jahrhundert.
  • Direkt an der Donauquelle gelegen, eignet sich die Kirche hervorragend als Fotomotiv und lässt sich ideal in einen Stadtrundgang integrieren.
  • Die Orgel mit über 40 Registern und die historischen Glocken im linken Turm bieten musikalisch Interessierten sowie Kirchenmusik-Freunden besondere Einblicke.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Johannes der Täufer

Die katholische Pfarrkirche St. Johann in Donaueschingen ist dem Johannes dem Täufer geweiht und zählt zu den bedeutenden Kulturdenkmälern der Stadt. Das Bauwerk wurde nach Entwürfen des Prager Architekten Franz Maximilian Kaňka errichtet und zeigt eine Doppelturmfassade im Stil des böhmischen Barock. Die Kirche prägt mit ihren markanten Türmen das Stadtbild und gilt als eines der Wahrzeichen Donaueschingens. Das Patronatsrecht liegt beim Haus der Fürsten von Fürstenberg, das auch in der jüngeren Geschichte tatkräftig an der Erhaltung des Gebäudes mitwirkte.

Der Hochaltar, der einige Jahre nach Fertigstellung der Kirche aufgestellt wurde, zählt zu den kunstvollen Innenausstattungen des Gebäudes. Die Gestaltung des Altars sowie die Heiligenfiguren im Inneren werden von Besucherinnen und Besuchern regelmäßig als besonders eindrucksvoll wahrgenommen. Auch die farbenfrohen Gestaltung und die detailreiche Architektur bieten gute Fotomotive und unterstreichen den kulturellen Wert des Ortes. Nach einer umfassenden Innenrenovierung wurde die Kirche feierlich mit einer Altarweihe eröffnet.

Die Orgel der Kirche hat eine eigene Geschichte: Das heutige Instrument wurde in den 1960er Jahren erbaut, doch die Tradition reicht weiter zurück. Ursprünglich stammte ein Teil der Orgel aus dem 16. Jahrhundert und wurde später in das bestehende Instrument integriert. Heute verfügt sie über mehrere Manualen, Pedal und zahlreiche Register. Im linken Turm der Kirche befinden sich zudem fünf Glocken aus verschiedenen Epochen. Dazu gehören Stücke aus dem 19. Jahrhundert sowie weitere aus der Nachkriegszeit, die von renommierten Glockengießereien gefertigt wurden.

Die Kirche steht direkt im Zentrum von Donaueschingen und ist eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Sie wird sowohl von Einheimischen als auch von Touristen aufgesucht, nicht zuletzt wegen ihrer zentralen Lage nahe der Donauquelle. Ihre architektonische Ausstrahlung ergänzt das Stadtbild und trägt zur kulturellen Identität des Ortes bei. Die regelmäßige Pflege und Restaurierung unterstreichen die Bedeutung des Bauwerks für die Region im Schwarzwald-Baar-Kreis.

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