Bergfried Oberburg (Barbarossaturm)
Highlights
- Die Oberburg ist Teil der größten Burgenanlage Deutschlands.
- Sie thront auf dem 439,7 m hohen Kyffhäuserburgberg.
- Zusammen mit dem Kyffhäuserdenkmal ist sie ein bekanntes Reiseziel.
Tipps
- Stabile Schuhe empfehlen sich für den Aufstieg zum Barbarossaturm, da die Wege um die Oberburg teilweise uneben sind.
- Der Turm beherbergt eine Ausstellung, lohnt sich aber besonders wegen des schönen Ausblicks auf das Kyffhäuserdenkmal.
- Ein Besuch lohnt sich besonders für Naturliebhaber, denn von der Burg aus erstreckt sich ein weithin sichtbarer Blick über das Kyffhäusergebirge.
Eigenschaften
Über Bergfried Oberburg (Barbarossaturm)
Der Bergfried Oberburg, auch bekannt als Barbarossaturm, ist ein markanter Bestandteil der Reichsburg Kyffhausen und zählt zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten in der Gemarkung Steinthaleben nahe Bad Frankenhausen in Thüringen. Diese imposante Burgruine thront auf dem Kyffhäuserburgberg und bildet zusammen mit der Mittel- und Unterburg eine der größten mittelalterlichen Festungsanlagen Deutschlands. Der Turm selbst ist nicht nur ein architektonisches Zeugnis vergangener Epochen, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt mit einem beeindruckenden Panorama über die umliegende Goldene Aue und das Kyffhäusergebirge.
Der Aufstieg zum Bergfried erfordert einige Gehstrecken und Tritte auf teils unebenen Wegen, weshalb stabiles Schuhwerk empfohlen wird. Dennoch belohnt der Weg mit lohnenswerten Einblicken in die Geschichte der Region sowie einer kleinen Ausstellung im Inneren des Turms. Von der Aussichtsplattform aus erstreckt sich ein weithin sichtbarer Blick, der nicht nur die Rückseite des nahegelegenen Kyffhäuser-Denkmals zeigt, sondern auch die malerische Landschaft bis hin zu den benachbarten Orten Rathsfeld, Sittendorf und Tilleda umfasst. Im klaren Wetter reicht die Sicht weit über das südliche Thüringen hinaus.
Die Geschichte des Bergfrieds ist eng verknüpft mit der Entwicklung der Reichsburg Kyffhausen, deren Ursprünge bis in die frühe Eisenzeit zurückreichen. Archäologische Funde deuten auf eine langanhaltende Besiedlung des Berges hin, darunter Keramik und Metallreste aus der Bronzezeit sowie Spuren einer hallstattzeitlichen Befestigung. Der Bergfried selbst entstand im Zuge der mittelalterlichen Befestigungsanlagen und diente einst als Wachturm und letzte Verteidigungsposition. Heute steht er als Ruine im Schatten des monumentalen Kaiser-Wilhelm-Denkmals, das nur wenige hundert Meter entfernt auf derselben Anhöhe thront.
Der Barbarossaturm ist besonders bei Besucherinnen und Besuchern beliebt, die ein Faible für historische Atmosphäre und abenteuerliche Entdeckungen mitbringen. Die unmittelbare Umgebung die Ruine in aller Ruhe zu erkunden und die zahlreichen Details der Steinmauern und Erdwälle zu entdecken. Die Anlage ist barrierefrei erschlossen, wobei der Weg zur Aussichtsplattform aufgrund der historischen Gegebenheiten nicht vollständig ebenerdig ist. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,6 von 5 Sternen bei über 7000 Bewertungen zählt der Bergfried zu den besonders gut bewerteten Sehenswürdigkeiten der Region.