Museum

Oderlandmuseum‎

Uchtenhagenstraße 2, 16259 Bad Freienwalde (Oder)

Highlights

  • Das Oderlandmuseum zeigt seit 1952 in Bad Freienwalde die Besiedlungsgeschichte des Oderbruchs und die Trockenlegung des 18. Jahrhunderts.
  • Im Loebenschen Freihaus (1774) präsentiert das Museum die Entwicklung Freienwaldes als ältesten Kurort Brandenburgs mit historischen Exponaten.
  • Das Museum verfügt über eine Regionalbibliothek und ein Archiv mit historischen Schrift- und Bildquellen zum Oderland.

Tipps

  • Die ständige Ausstellung bietet Einblicke in die Besiedlungsgeschichte des Oderbruchs und die Trockenlegung des Gebietes im 18. Jahrhundert, die das heutige Landschaftsbild prägte.
  • Das Loebensche Freihaus als Museumsträger zeigt mit seiner spätbarocken Fassade und dem Walmdach architektonische Besonderheiten der historischen Altstadt von Bad Freienwalde.
  • Ein rollstuhlgerechtes WC steht für Besucher zur Verfügung, um den Aufenthalt im Museum barrierefrei zu gestalten.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur im Oderlandmuseum Bad Freienwalde

Das Oderlandmuseum in Bad Freienwalde (Oder) zählt zu den ältesten Museen des Landes Brandenburg und ist seit 1952 im historisch wertvollen Loebenschen Freihaus am Markt untergebracht. Dieses prächtige Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert, das sich hinter einer spätbarocken Fassade verbirgt, gilt als eines der schönsten erhaltenen Häuser der Freienwalder Altstadt. Ursprünglich von Obrist-Wachtmeister Johann Friedrich von Loeben auf Garzau errichtet, wurde es 2008 umfassend saniert und bietet seitdem als denkmalgeschütztes Gebäude Raum für kulturelle Schätze der Region.

Die Ausstellung des Oderlandmuseums vermittelt Einblicke in die Besiedlungsgeschichte des Oderbruchs und die prägende Trockenlegung der Landschaft im 18. Jahrhundert – ein Prozess, der das heutige Landschaftsbild entscheidend mitgestaltete. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung Bad Freienwaldes als ältester Kur- und Badeort der Mark Brandenburg. Die Präsentation verbindet historische Fakten mit dem Leitmotiv der Stadt als „historische Kurstadt mit gesundheitstouristischen Angeboten“ und zeigt, wie sich Freienwalde im Laufe der Zeit zu einem Zentrum der Heiltherapie entwickelte.

Neben der ständigen Ausstellung beherbergt das Museum eine Präsenzbibliothek und ein Archiv mit umfangreichen Schrift- und Bildquellen zur Regionalgeschichte des Oderlandes. Die Sammlungen umfassen Alltagsgegenstände vergangener Epochen, die den Besuchern einen lebendigen Einblick in das Leben der Vorfahren vermitteln. Besonders reizvoll ist die Verbindung von regionaler Kulturgeschichte mit der Architektur des Loebenschen Hauses, das mit seinem Walmdach und der aufwendigen Haustür bis heute als Wahrzeichen der Altstadt steht.

Das Oderlandmuseum wird seit 2011 von der Albert Heyde Stiftung betrieben und bietet durch seine ständige Ausstellung eine ideale Vorbereitung für Ausflüge in die benachbarte friderizianische Kulturlandschaft des Oderbruchs. Die Präsentation verbindet lokale Geschichte mit überregionaler Bedeutung und lädt Besucher ein, die Entwicklung einer Region zu erkunden, die seit Jahrhunderten von Landwirtschaft, Heilkunde und kultureller Vielfalt geprägt ist.

Ob als Ergänzung zu einem Kuraufenthalt oder als eigenständiges kulturelles Erlebnis – das Oderlandmuseum verbindet Tradition mit lebendiger Regionalgeschichte und zeigt, wie Bad Freienwalde als Tor zum Oderland seine Identität bewahrt hat. Die Einzigartigkeit des Hauses und die fundierten Ausstellungen machen es zu einem besonderen Ziel für Geschichtsinteressierte und alle, die die Geschichte der Mark Brandenburg hautnah erleben möchten.

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