Mengshäuser Kuppe
Highlights
- Die Mengshäuser Kuppe liegt zwischen Rhön und Knüllgebirge und erreicht eine Höhe von 473,4 Metern.
- Auf ihrem Gipfel steht der 1964 erbaute Heussner-Turm, benannt nach Harry Heussner, langjährigem Präsidenten des Knüllgebirgsvereins.
- Vom Turm aus bieten sich weite Ausblicke auf die Rhön, das Knüllgebirge und den Vogelsberg.
Tipps
- Der Aufstieg zur Mengshäuser Kuppe lohnt sich besonders bei klarem Wetter für den umfangreichen Rundblick.
- Gut ausgebauter Weg, auch mit dem Fahrrad befahrbar, allerdings ist das letzte Stück steil.
- Der Heussner-Turm ist frei zugänglich und bietet eine sichere Aussichtsplattform mit Hindernisfreiheit.
Eigenschaften
Über Mengshäuser Kuppe
Die Mengshäuser Kuppe ist ein 473,4 Meter hoher Berggipfel im hessischen Haunetal und zählt naturräumlich zu den Haune-Hochflächen im Fulda-Haune-Tafelland, einer Region des Osthessischen Berglands. Geografisch liegt sie zwischen Rhön und Knüllgebirge. Der Berg ist vollständig bewaldet, bietet jedoch auf seinem Gipfel innerhalb der Gemarkung von Mengshausen einen freien Blick über die umliegende Landschaft. Nördlich des Berges erstreckt sich das Fuldatal mit dem Ortsteil Mengshausen, während sich auf der gegenüberliegenden Seite die Ortsteile Holzheim und Kruspis befinden. Am auslaufenden nördlichen Hang der Kuppe ist zudem der Burgstall Wallenfels zu finden.
Auf dem Gipfel der Mengshäuser Kuppe steht der Heussner-Turm, ein 25 Meter hoher Betonturm mit dreieckigem Querschnitt. Der Turm wurde in den 1960er Jahren errichtet und in den 1990er Jahren saniert. Er ist frei zugänglich und bietet einen uneingeschränkten Rundumblick. Zu den sichtbaren Erhebungen gehören das Knüllgebirge im Nordwesten, die Rhön im Südosten sowie der Vogelsberg im Südwesten. Bei klaren Sichtverhältnissen sind auch der Hohe Meißner im Nordosten und der Große Inselsberg im Osten erkennbar. Der Turm ist mit einem geschlossenen Treppenaufgang und einem stabilen Handlauf ausgestattet, was auch unsichere Kletterer sicher nach oben führt.
Der erste Bau auf der Kuppe war bereits 1922 eine Holzkanzel. In den 1930er Jahren folgte der erste Heussner-Turm aus Holz, der bis 1943 bestand. Der heutige Turm ehrt Harry Heussner, langjährigen Präsidenten des Knüllgebirgsvereins und ehemaligen Amtsgerichtsrat in Niederaula. Die Wege zur Kuppe sind auch mit dem Fahrrad befahrbar, wobei das letzte Stück etwas steiler verläuft. Wanderer erreichen den Turm über gut ausgebauten Pfaden, die durch den Wald führen. Die Stufen zum Aussichtspunkt sind sicher angelegt, was den Aufstieg auch für weniger erfahrene Wanderer zugänglich macht.
Die Aussicht von der Mengshäuser Kuppe wird von Besuchern als lohnend beschrieben. Die Rundumsicht erstreckt sich an klaren Tagen weit über die umliegenden Regionen und bietet einen Panoramablick, der sowohl die nahegelegenen Hügellandschaften als auch weiter entfernte Bergzüge umfasst. Die Kuppe ist sowohl bei Wanderern als auch bei Radfahrern ein beliebtes Ziel. Die ruhige Lage und die gut erreichbare Höhe machen sie zu einem idealen Ausflugsort für Naturinteressierte.