1275 Jahre Bad Königshofen
Highlights
- Bad Königshofen im Grabfeld feierte 2016 sein 1275-jähriges Bestehen mit einem historischen Dorffest.
- Untereßfeld, erstmals 741 urkundlich erwähnt, ist seit 1972 Teil der Stadt Bad Königshofen.
- Im Ortsteil Untereßfeld stehen 37 Baudenkmäler, darunter ein bemerkenswertes Fachwerkhaus von 1618.
Tipps
- Besucher finden Untereßfeld über die B286 nordöstlich von Bad Königshofen.
- Die Ortschaft liegt direkt an der Fränkischen Saale, ideal für Naturbeobachtungen.
- Historische Karten zeigen bereits 1603 die Gemarkung – ein Anhaltspunkt für frühneuzeitliche Besuche.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Denkmal Bad Königshofen im Grabfeld 1275 Jahre
Das Denkmal „1275 Jahre Bad Königshofen“ erinnert an die lange und bewegte Geschichte der Stadt Bad Königshofen im Grabfeld sowie ihrer Ortsteile, insbesondere Untereßfeld, das bereits im frühen Mittelalter urkundlich erwähnt wurde. Die Gemarkung Untereßfeld erstreckt sich über eine Fläche von fast sieben Quadratkilometern und zählt heute zu den bedeutenden Teilbereichen der Stadt. Mit seinen zahlreichen Baudenkmälern, einer reichen Kulturtradition und einer über zwölfhundertjährigen Geschichte ist dieser Ort ein kulturhistorischer Schwerpunkt in der Region.
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte bereits im 8. Jahrhundert unter dem Namen „Eichesfeld“. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Untereßfeld zu einer wichtigen Pfarrgemeinde mit kirchlicher Verantwortung für zahlreiche umliegende Dörfer. Besonders bemerkenswert ist die Martinskirche, deren Ursprünge bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Auch das verschwundene Schloss aus dem 16. Jahrhundert sowie das erhaltene Fachwerkhaus aus dem frühen 17. Jahrhundert am Kirchplatz zählen zu den kulturhistorischen Höhepunkten des Ortes. Letzteres gilt als eines der schönsten Fachwerkhäuser im Grabfeld und ist durch seine ornamentale Giebeldarstellung ein wahres architektonisches Kleinod.
Die Gemeinde Untereßfeld wurde im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen im 19. Jahrhundert offiziell gegründet und 1972 schließlich in die Stadt Bad Königshofen im Grabfeld eingemeindet. Die jüngsten Meilensteine der Ortsgeschichte waren die Jubiläumsfeiern zum 1250- und 1275-jährigen Bestehen, die mit großen historischen Dorffesten begangen wurden. Diese Ereignisse unterstreichen das lebendige Brauchtum und das starke Gemeinschaftsgefühl der Bevölkerung. Die Traditionspflege wird dabei nicht nur in Form von Feiern gelebt, sondern auch durch die Pflege der zahlreichen erhaltenen Baudenkmäler und durch lokale Geschichtsvereine, die sich der Erforschung und Darstellung der regionalen Vergangenheit widmen.
Heute zählt Untereßfeld mit seinen über 35 Baudenkmälern zu den denkmalgeschützten Gemeindeteilen der Stadt Bad Königshofen. Dazu gehören beispielsweise das alte Pfarrhaus aus dem 17. Jahrhundert sowie das historische Bauernhaus der Familie Zirkelbach am Ortseingang, das als eines der wichtigsten Denkmale im Landkreis Rhön-Grabfeld gilt. Die Kulturlandschaft rund um Untereßfeld ist von einer einzigartigen Ruhe und Eigenständigkeit geprägt und lädt Besucher zu ausgiebigen Spaziergängen und kulturhistorischen Entdeckungstouren ein. Die Nähe zur Fränkischen Saale sowie die Lage im südlichen Teil des Grabfelds unterstreichen die landschaftliche Vielfalt des Gebiets.
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Häufige Fragen zu 1275 Jahre Bad Königshofen
Wann wurde Untereßfeld erstmals urkundlich erwähnt?
Quelle: wikipedia
Welche besondere Kirche gab es in Untereßfeld?
Quelle: wikipedia
Wie kam es 1603 zu einem Rechtsstreit um Untereßfeld?
Quelle: wikipedia
Wann wurde Untereßfeld in die Stadt Bad Königshofen eingegliedert?
Quelle: wikipedia
Wie wurde das 1275-jährige Jubiläum von Untereßfeld gefeiert?
Quelle: wikipedia