Windmühle Bad Lauchstädt
Highlights
- Die Bockwindmühle in Bad Lauchstädt wurde 1836 aus dem Harz nach Langeneichstädt verlegt und später von der Stadt Mücheln übernommen.
- 1991 bis 1993 erfolgte mit Gemeindeunterstützung die Sanierung der Außenhaut der Mühle.
- Seit 2007 ist die Bockwindmühle wiedereröffnet und wird jährlich am Tag des offenen Denkmals und am Deutschen Mühlen tag besichtigt.
Tipps
- Die Bockwindmühle in Bad Lauchstädt ist eine gut erhaltene historische Mühle, die ursprünglich aus dem Harz stammt und 1836 nach Langeneichstädt verlegt wurde.
- Besucher können das Mahlwerk im Silo unterhalb der Mühle sehen und erfahren mehr über die Geschichte des Ortes und der Mühle selbst.
- Die Mühle ist zu besonderen Anlässen wie dem Tag des offenen Denkmals und dem Deutschen Mühentag geöffnet, Führung durch den Heimatverein.
Eigenschaften
Kultur-Ausflug zur Windmühle Bad Lauchstädt
Die Windmühle Bad Lauchstädt ist eine gut erhaltene Bockwindmühle im Ortsteil Langeneichstädt der Stadt Mücheln im Saalekreis, Sachsen-Anhalt. Sie zählt zu den kulturhistorisch bedeutsamen Technikdenkmälern der Region und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Interessierte der regionalen Geschichte und handwerklichen Traditionen. Ursprünglich im Harz errichtet, wurde die Mühle im Jahr 1836 abgebaut und mit Pferdefuhrwerken an ihren heutigen Standort am Barnstädter Weg verbracht, wo sie bis heute steht.
Die erste urkundliche Erwähnung des Mühlenstandorts datiert in die Zeit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der erste bekannte Mühlenbesitzer war Johann Leberecht Henze. Im Laufe der Zeit wechselte der Besitz mehrfach, wobei Luis Keutel die Mühle kaufte und sie später seinem Sohn Otto übergab. Unter deren Verantwortung wurde die Mühle im 20. Jahrhundert modernisiert: So wurden kleinere Räume unterhalb der Mühle errichtet und ein Dieselmotor für windstille Phasen angeschafft. Später erfolgte die Umrüstung auf Elektromotor. Während des Zweiten Weltkriegs blieb die Mühle von 1943 bis 1945 außer Betrieb, ehe Otto Keutel sie nach Kriegsende wieder in Gang setzte.
1954 übernahm Müllermeister Rudolf Dreßler den Betrieb der Mühle, der maßgeblich dafür sorgte, dass das Gebäude auch nach seiner Schließung erhalten blieb. In den Jahren 1991 bis 1993 erfolgte mit Unterstützung der Gemeinde Langeneichstädt eine umfassende Sanierung der Außenhaut der Mühle. In den Folgejahren öffneten die Dreßlers die Mühle für Besucher und führten regelmäßig am Deutschen Mühlen- und Tag des offenen Denkmals Führungen durch. Seit 2006 engagiert sich der Heimatverein Langeneichstädt e. V. für den Erhalt und die Pflege des Gebäudes. Die Stadt Mücheln übernahm die Trägerschaft, und im Jahr 2006 wurde das Dach erneuert. Im Jahr 2007 erfolgte die Wiedereröffnung der Mühle, die seither regelmäßig zu besonderen Anlässen für Besuche zugänglich ist.
Die Bockwindmühle ist nicht nur wegen ihrer technischen Eigenheiten sehenswert, sondern auch wegen ihres authentischen Inneren. Besucher können den Silo sehen, in dem das Mahlwerk aufgefangen wird, und erhalten Einblicke in die Funktionsweise der historischen Mahltechnik. Die Mühle steht unter Denkmalschutz und ist Zeugnis einer fast zweihundertjährigen Geschichte des Handwerks und der Landwirtschaft im Geiseltal. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,7 von 5 Sternen bei sieben Bewertungen genießt sie bei Gästen eine hohe Beliebtheit.
Bewertungen
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Häufige Fragen zu Windmühle Bad Lauchstädt
Wo befindet sich die Bockwindmühle in Bad Lauchstädt?
Quelle: website
Wann wurde die Bockwindmühle nach Langeneichstädt verlegt?
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Wer hat die Bockwindmühle zuletzt betrieben?
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Wann wurde die Bockwindmühle zuletzt renoviert?
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Wann kann man die Bockwindmühle besichtigen?
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