Denkmal/Gedenkstätte

Königlich sächsischer Meilenstein

01768 Bärenstein

Highlights

  • Der königlich-sächsische Meilenstein in Bärenstein wurde 1859–1866 aus Cottaer Sandstein errichtet.
  • Er markiert historisch die Straßenvermessung im Königreich Sachsen nach der neuen Meile von 7,5 km.
  • Die Steine tragen originalgetreu erhaltene Eisengusskronen und sind als Denkmale geschützt.

Tipps

  • Früh anreisen, da Parkplätze begrenzt sind.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Historischer Meilenstein in Bärenstein entdecken

Der „Königlich sächsische Meilenstein“ in Bärenstein ist ein historisches Zeugnis der sächsischen Verkehrs- und Vermessungsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Er gehört zu einer Serie von Meilensteinen, die im Königreich Sachsen aufgestellt wurden, um Entfernungen und Straßenverläufe exakt zu kennzeichnen. Diese Steine folgten einer neuen, standardisierten Meilendefinition von 7,5 Kilometern, die 1840 eingeführt wurde, und ersetzten damit die älteren kursächsischen Postmeilensäulen. Die Meilensteine wurden aus Cottaer Sandstein gefertigt und mit charakteristischen Eisengusskronen versehen, die ursprünglich sandsteinfarben gestrichen waren. Je nach Funktion unterschieden sie sich in Größe und Form: Ganzmeilensteine, Halbmeilensteine, Abzweigsteine oder Stationssteine markierten verschiedene Punkte entlang der Straßen. Der in Bärenstein erhaltene Meilenstein ist Teil dieser technischen Denkmale. Im Gegensatz zu den prunkvolleren kursächsischen Postmeilensäulen wirken die königlich-sächsischen Steine eher schlicht und funktional. Dies führte dazu, dass sie nicht überall als Denkmale wahrgenommen und entsprechend gepflegt wurden. Nach der Einführung des metrischen Systems im Deutschen Reich ab 1875 verloren viele dieser Steine ihre ursprüngliche Funktion. Dennoch tragen sie bis heute zur historischen Identität Sachsens bei und bieten interessierten Besucher*innen Einblicke in die Vermessungspraxis des 19. Jahrhunderts. Der Standort des Meilensteins in Bärenstein liegt im gleichnamigen Ortsteil des Erzgebirges, im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Er erinnert nicht nur an die Straßenbau- und Verwaltungsgeschichte Sachsens, sondern ist auch ein stiller Zeuge der technischen und administrativen Fortschritte jener Zeit. Die Inschrift und das Erscheinungsbild des Steins spiegeln die damalige Auffassung von praktischer Straßenvermessung wider und machen ihn zu einem lohnenswerten Ziel für historisch interessierte Besucher*innen.

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Häufige Fragen zu Königlich sächsischer Meilenstein

Was sind königlich-sächsische Meilensteine?
Königlich-sächsische Meilensteine sind historische Entfernungssteine, die 1859–1866 im Königreich Sachsen aufgestellt wurden, um Straßen zu vermessen. Sie wurden aus Cottaer Sandstein gefertigt und tragen Eisengusskronen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wofür wurden die Meilensteine in Sachsen verwendet?
Sie dienten der exakten Vermessung und Kennzeichnung von Straßenentfernungen. Es gab Meilen-, Halbmeilen-, Stations-, Abzweig- und Grenzsteine. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurden die Meilensteine in Sachsen aufgestellt?
Die Aufstellung erfolgte zwischen 1859 und 1866 nach Anordnung des sächsischen Finanzministeriums. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Aus welchem Material bestehen die Meilensteine?
Die Steine wurden aus Cottaer Sandstein gefertigt und verfügten über sandsteinfarbene Eisengusskronen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia